Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Projektarbeit

3D-Druck für große Metallbauteile

| Redakteur: Simone Käfer

Typisches Bauteil mit einer Masse von 2,1 kg aus einer Titanlegierung. Der endkonturnahe Rohling konnte mit dem 3DMP-Verfahren in 45 min gedruckt werden.
Typisches Bauteil mit einer Masse von 2,1 kg aus einer Titanlegierung. Der endkonturnahe Rohling konnte mit dem 3DMP-Verfahren in 45 min gedruckt werden. (Bild: Gefertec)

Gefertec arbeitet unter anderem mit Airbus am 3D-Druck für große Titanbauteile. Gefördert werden die Projektpartner durch den BMWi.

Zur Zielsetzung des Projektes Regis (Realisierung additiv gefertigter Integralstrukturen) gehört es, Metallbauteile additiv zu fertigen, die größer sind, als die Bauräume gängiger 3D-Drucker erlauben. Dazu arbeitet das vom BMWi geförderte Projekt mit Herstellern von Maschinen mit drahtbasierten Verfahren zusammen, wie Gefertec. Sein 3DMP-Verfahren basiert auf dem Lichtbogenschweißen und führt den Werkstoff als Draht zu, mittels dessen Schweißraupe für Schweißraupe ein Werkstück gedruckt wird. Mit solchen drahtbasierten Verfahren sind Auftragsraten bis 650 cm3/h möglich.

Außerdem will das Projekt Fügetechniken zur Herstellung integraler Strukturkomponenten aus gedruckten Subkomponenten (Hybridfügung) zur technischen Reife entwickelt werden. Die Kosten sollen durch diese Verfahren im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung um bis zu 50 % gesenkt werden.

Zunächst wird in Regis mit Titanwerkstoffe gearbeitet, da die Teilnehmenr bei Titan-Bauteilen mittlerer Größe die größten Kosteneinsparpotenziale sehen. So kann bei konventioneller Fertigung die Zerspanrate bei 90 % liegen, erklärt Gefertec. In der zweiten Projekthälfte werden vorwiegend aluminiumbasierte Werkstoffe untersucht, die neue Bauweisen für Flugzeugkomponenten ermöglichen sollen. Wesentliches Merkmal von Regis ist die Einbindung von Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Vorgehensweise hat sich in Vorgängerprojekten bewährt.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45237338 / Additive Fertigung)

Themen-Newsletter Additive Fertigung abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

Lackieren

Lamborghini bekommt flexibelste Lackieranlage der Welt

10.04.18 - Individuelle Lackierungen sind in der neuen Lackiererei von Lamborghini problemlos möglich. Ein neuartiges Anlagenlayout und die intelligente Anlagensteuerung mit dem Produktionsleitsystem E-MES machen den Weg frei, wie der Böblinger Anlagenhersteller Eisenmann mitteilt. lesen

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

Tipps zur DSGVO

Was Sie jetzt über die Datenschutz-Grundverordnung wissen müssen

16.04.18 - 2018 wird es ernst, am 25. Mai endet die Übergangsfrist für die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Damit werden die Datenschutzregeln für Unternehmen und Behörden deutlich strenger. Viele bisherige Datenschutzmaßnahmen müssen hinterfragt, aktualisiert oder erweitert werden. Die Zeit läuft. Viele Unternehmen laufen hinterher. lesen

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

F&E

BMW investiert über 10 Mio. Euro in 3D-Druck

19.04.18 - Die BMW Group plant einen einen Campus für Additive Fertigung in Oberschleißheim, nördlich von München, für mehr als 10 Mio. Euro. lesen