40 Jahre Kunststoffmuseum

Rund 22.000 Exponate machen Kunststoffgeschichte erlebbar

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Der Weg vom Gast in Düsseldorf nach Oberhausen

Der ursprüngliche Plan, ein eigenes Haus für das Museum zu haben, konnte nur zeitweise realisiert werden! Denn von 1998 bis 2002 war das Deutsche Kunststoffmuseum im NRW-Forum in Düsseldorf untergebracht. Anschließend entwickelte der KMV neue Wege, seine Sammlung zugänglich zu machen. Wanderausstellungen, thematische Präsentationen, Leihgaben und digitale Angebote tragen die Kunststoffgeschichte seither an unterschiedliche Orte und zu unterschiedlichen Zielgruppen. Seit 2017 befindet sich der Sammlungsbestand als Dauerleihgabe im Peter-Behrens-Bau des LVR-Industriemuseums in Oberhausen. Dort stehen nun professionelle Depotbedingungen und eine museale Infrastruktur zur Verfügung. Der Kunststoff-Museums-Verein bleibt dabei der Eigentümer der Sammlung und treibt ihre fachliche Weiterentwicklung weiter voran, wie es heißt.

Die faszinierende Story der Kunststoffe geht weiter

Eine wachsende Bedeutung habe dabei das Virtuelle Museum Mehr erlangt. Denn über 7.000 Objekte können bereits online recherchiert werden. Damit wird die Sammlung unabhängig von Ort und Öffnungszeiten für Fachleute, Forscher, Unternehmen und alle an Kunststoffgeschichte Interessierten leicht zugänglich. Das 40-jährige Bestehen des Kunststoff-Museums-Vereins ist deshalb nicht nur Anlass für einen Rückblick. Es ist auch eine Einladung an Unternehmen, Verbände, Wissenschaft, Sammler sowie Privatpersonen, das technische und kulturelle Erbe der Kunststoffbranche weiter gemeinsam zu sichern. Denn mit jeder neuen Werkstoffgeneration, jeder Verfahrensinnovation und jedem Produkt wächst auch die faszinierende Geschichte der Polymere, die viel zu oft schlechter gemacht werden als sie es – wirklich objektiv betrachtet – verdient haben.

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