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Best of Industry Award 2021 5-Achs-Mikrobearbeitungszentrum

Zorn Maschinenbau Mit der Entwicklung der microone - dem neuen Miniatur-Bearbeitungszentrums von ZORN Maschinenbau, ist ZORN nun auch in der Mikrozerspanung zuhause. Im Mittelpunkt steht die Nachhaltigkeit der Produktion - weniger Stromverbrauch, mit weniger Co2 -Emission und auch weniger Platzbedarf.

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Das Bearbeitungszentrum microone arbeitet mit einem reduzierten Energieeinsatz, um deutlich effizienter Kleinstteile aus hochfesten Stoffen herzustellen.
Das Bearbeitungszentrum microone arbeitet mit einem reduzierten Energieeinsatz, um deutlich effizienter Kleinstteile aus hochfesten Stoffen herzustellen.
(Bild: Zorn Maschinenbau)

Was gab den Ausschlag für die Entwicklung Ihrer Innovation?

Unsere Aufgabe war die Suche nach einer sinnvollen Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio wie Mikromontage und Drahtverarbeitung. Die Handhabung von Klein- und Kleinstteilen ist seit über 30 Jahren unser Kerngeschäft.

Dies ist Grundvoraussetzung auch bei der spanenden Bearbeitung, zumal heutzutage auch eine Fräsmaschine kaum mehr ohne Automation denkbar ist. Sehr oft stellt sich zuerst die Frage wie man kleinste Teile greifen kann, um sie zu bearbeiten. Mitentscheidend ist sicherlich auch ein gewisser Eigennutz. Wer kleine Teile montiert braucht in der Regel auch kleine Einzelteile, welche besser und effizienter auf kleinen Maschinen gefertigt werden. Ein weiterer Grund war auch der Wunsch einiger Kunden nach einer platzsparenden Maschine. Es gibt kaum eine Firma, die genügend Platz übrig hat. Das Gegenteil ist der Fall. Betrachtet man dann noch einige weitere Parameter, wie die Sparsamkeit und damit verbundene Senkung der Betriebskosten, so war für uns klar, mal ganz neu und ganz anders zu denken. Die nach kurzer Zeit bereits begonnene Diskussion über Umwelt, CO2 Verbrauch, Rohstoffreduzierung etc. hat unsere Entscheidung nochmals bekräftigt.

Wie profitieren Anwender von der Innovation und was zeichnet sie besonders aus?

Der Anwender profitiert in mehreren Punkten. Geringster Platzverbrauch, geringe Energiekosten und damit auch eine wirtschaftliche Fertigung, geringere Lärmbelästigung in der Fertigung und minimaler Einsatz von Chemie durch Minimalmengenschmierung. Dadurch auch weniger gesundheitliche Belastungen für Mitarbeiter (Geruch, Lärm, Chemie).

In aller Regel wird ein kompletter Prozess angeboten, inklusiv Zerspanung, Montage, Integration in eine Fertigung etc. Es wird immer gesamtheitlich betrachtet, was, wie und mit welchem Mitteln gefertigt wird.

Ist das Produkt in seiner gegenwärtigen Form die finale Version, oder sind auch hier noch Weiterentwicklungen denkbar?

Ein Produkt ohne Weiterentwicklungsmöglichkeiten ist zum Sterben verurteilt. Bedingt durch viele Wünsche der Kunden kommt es ständig zu Sonderlösungen auch im Bereich der Werkzeugmaschinen. Hier fließen viele Ideen und Technologien des Sondermaschinenbaus mit ein. Besondere Oberflächenqualitäten, extrem harte und spröde Werkstoffe sowie kleinste Werkzeuge verlangen ständig nach Weiterentwicklung.

Musste sich die Idee zur Innovation zunächst gegen Bedenken oder gar Widerstände im eigenen Haus behaupten, oder waren die Kolleginnen und Kollegen von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt?

Wie bei jeder Neuerung gab es anfangs viele Bedenken im Haus und auch bei Kunden. Vor fünf Jahren war eine kleine Werkzeugmaschine noch teilweise belächelt worden. Viele hatten die Sorge, dass eine kleine Maschine nicht stabil genug sein könnte. Dann war da noch ein Neuling in der Branche, der bisher „nur“ Montageautomaten gebaut hatte. Man muss sich als Neuling oft mehr beweisen als andere die schon länger im Markt sind, selbst wenn die Ergebnisse besser sind. Es dauert einfach eine gewisse Zeit bis hier Vertrauen da ist. Aber die Qualität, Präzision und vor allem die Ergebnisse am gefertigten Teil hat viele Kunden und eigene Mitarbeiter überzeugt.

Gibt es Anwendungen, die Sie im Nachhinein überrascht haben, da Sie daran während der Entwicklung noch gar nicht gedacht haben?

Es gibt tatsächlich sehr interessante Anwendungen, welche dann aber wieder so speziell sind, dass Kunden einer öffentlichen Information leider nicht zustimmen. Insbesondere wenn außergewöhnliche Materialien verarbeitet werden, wird es sehr interessant. Aber auch kleinste Werkzeuge, wie Fräser mit 0,1mm oder Bohrer die noch kleiner sind, lassen uns manchmal selbst staunen.

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