Farragtech auf der K 2016 70 % weniger Druckluftverbrauch bei der Granulattrocknung

Redakteur: Peter Königsreuther

Gegen den Einsatz von Drucklufttrocknern wird häufig eingewendet, dass die Druckluft vor allem bei größeren Behältern sehr teuer ist. Das gilt allerdings nur für reine Drucklufttrockner. Beim patentierten Zwei-Kreislauf-System der Farragtech GmbH zählt das Argument nicht. Halle 12 am Stand F39-3

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70 % weniger Druckluft bei der Granulattrocknung benötigen! Das Zweikreis-System schlägt Adsorptionstrockner in puncto Energieeffizienz , wie der K-Aussteller Farragtech betont. Über die Trockner der neuen Card M-Serie lasse sich auch ein Ein- oder Zweikomponenten-Fördergerät für die Befüllung oder den Transport des getrockneten Materials zur Produktionsmaschine anschließen und steuern.
70 % weniger Druckluft bei der Granulattrocknung benötigen! Das Zweikreis-System schlägt Adsorptionstrockner in puncto Energieeffizienz , wie der K-Aussteller Farragtech betont. Über die Trockner der neuen Card M-Serie lasse sich auch ein Ein- oder Zweikomponenten-Fördergerät für die Befüllung oder den Transport des getrockneten Materials zur Produktionsmaschine anschließen und steuern.
(Bild: Farragtech)

Beim Zweikreislauf-System der Farragtech GmbH wird Granulat mit erhitzter Umgebungsluft vorgewärmt und für den eigentlichen Trocknungsprozess nur noch 30 % der sonst üblichen Druckluft benötigt, heißt es. Das Verfahren, das bei der Card L-Serie für Behälter bis 3500 l Volumen bereits länger exisitert, wurde nun für den kompakteren Card M für 40 bis 375 l weiterentwickelt, so Farragtech. Verglichen mit üblichen Adsorptionstrocknern sollen die Geräte sowohl hinsichtlich des Energieverbrauchs als auch mit Blick auf die laufenden Kosten sehr gut abschneiden.

Umgebungsluft treibt Wasser aus Granulat

Während bei Einkreis-Drucklufttrocknern die meiste Luft benötigt wird, um das Material im oberen Teil des Behälters gleichmäßig zu erwärmen, nutzt Farragtech für diesen Zweck in einem Sekundärkreislauf erhitzte Umgebungsluft, die quasi nichts kostet und sich genauso dafür eignet. Dabei erhöht sich der Feuchtigkeitsdruck in den Kapillaren des Granulats und die Wassermoleküle werden aus dem Kern zur Oberfläche getrieben ‒ eine wichtige Voraussetzung für eine gute Trocknung. Den eigentlichen Entfeuchtungsvorgang übernimmt beim Card M nach wie vor die über den Prozesskreis zugeführte Druckluft. Da das Material jedoch bereits vorgeheizt ist, wird nur noch vergleichsweise wenig Druckluft benötigt, um das Granulat auf niedrigste Restfeuchten zu trocknen.

Fördergeräte können ergänzt werden

Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf die Kompaktheit der Geräte gelegt: Auf einem Gestell montiert nehmen sie nicht mehr als 0,7 m² Grundfläche ein. Sogar die direkte Montage auf dem Extruder ist bei einer entsprechenden Produktionsmaschine möglich. Über die Trockner der Card-M-Serie lässt sich auch ein Ein- oder Zweikomponenten-Fördergerät für die Befüllung oder den Transport des getrockneten Materials zur Produktionsmaschine anschließen und steuern, wodurch keine Steuereinheit auf dem Fördergerät mehr nötig ist. Außerdem können so alle Komponenten zentral bedient und Störungsmeldungen an einer Stelle gesammelt werden.

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