Down under grinding Software von Anca hilft bei der Fertigung komplexer Wendeschneidplatten

Quelle: Anca 3 min Lesedauer

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Wie komplex geformte Wendeschneidplatten effizient gefertigt werden können, zeigt Anca mit einer MX7 Ultra inklusive Inserts-PRO-Software auf der Grindinghub ...

Der Prozess Stream Finish mit einer Anca-EPX-SF ermöglicht wiederholbare, rezeptbasierte Prozesse mit dokumentierter Rückverfolgbarkeit – für bessere Beschichtungsergebnisse und höhere Standzeiten. Das, und viel mehr, wird auf der Grindinghub 2026 zu sehen sein ...(Bild:  Anca)
Der Prozess Stream Finish mit einer Anca-EPX-SF ermöglicht wiederholbare, rezeptbasierte Prozesse mit dokumentierter Rückverfolgbarkeit – für bessere Beschichtungsergebnisse und höhere Standzeiten. Das, und viel mehr, wird auf der Grindinghub 2026 zu sehen sein ...
(Bild: Anca)

Inserts-PRO ermöglicht nach Aussage des australischen Maschinenbauers Anca das schnelle Einrichten präziser Schleifvorgänge durch parametrische Profil- und Freiflächendefinition, was mit integrierter 3D-Simulation auf Anhieb klappt, wie man betont. Und der sogenannte Inserts Wizard führt den Bediener dabei durch Rohlingsdefinition, Profilimport und Scheibenauswahl. Automatisch wird dann die optimale Schleifstrategie generiert, wie es weiter heißt. Mithilfe prozessnaher Rückmeldung und Korrektur reduzierten Hersteller so ihren Handhabungsaufwand, bündelten Arbeitsschritte und sicherten sich eine stabile Qualität über die gesamte Charge hinweg. Das ist laut Anca ideal für eine gemischte Fertigung mit häufigen Geometrieänderungen. Zu den Highlights in Stuttgart zähle, wie gesagt, die FX7 Ultra mit der neuen Spindel, die 3.000 Umdrehungen pro Minute schafft! Das, wie betont wird, entspricht einer bis zu fünfmal höheren Drehzahl im Vergleich zu üblichen Konfigurationen (600 Umdrehungen pro Minute). Und für Hersteller, die eine breite Palette von Werkzeugen produzierten, sei die Spindeldrehzahl bei kleineren zylindrischen Merkmalen oft der entscheidende limitierende Faktor für hochwertige Oberflächen und wirtschaftliche Stückkosten. Diese schnellere Spindel beseitigt aber diesen Engpass, wie Anca verspricht.

Optimiertes Stream Finishen

Am Anca-Stand in Halle 7 wird auf der Grindinghub auch noch die Maschine EPX Stream Finish (EPX-SF) zu sehen sein, die für die prozesssichere Schneidkantenpräparation, das Oberflächenfinishing und das Entgraten in einer Produktionsumgebung entwickelt wurde, wie man erfährt. Um die Qualität der Ergebnisse sicher zu stellen, bietet die Maschine Transparenz und Konsistenz für sichere, hochwertige Beschichtungsergebnisse und höhere Werkzeugstandzeiten, die laut Hersteller immer wichtiger werden. Auf der Messe wird zu sehen sein, wie ein strukturierter, rückverfolgbarer Arbeitsablauf dabei hilft, Ergebnisse zu standardisieren und gleichzeitig das Prozess-Know-how im eigenen Haus zu behalten. Darüber hinaus erweitert das Upgrade den Fertigungsumfang, indem Schälschleifen und Werkzeugschleifen in einer einzigen Aufspannung kombiniert werden können. Dadurch lassen sich Rüstaufzeiten reduzieren und die gesamte Werkzeugfertigung klappt mit höherer Gleichmäßigkeit und besserem Durchsatz. So könne man die Leistung bei gleicher Maschinenstellfläche steigern und die Kosten pro Werkzeug senken, ohne an Präzision zu verlieren.

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So klappt die Mikrowerkzeug-Fertigung

Interessierte haben auch die Möglichkeit, Anca-Experten zu treffen und anhand von Schleifergebnissen die Leistungsfähigkeit der Micro-X Ultra zu begutachten. Mit einer Steuerung, die im Nanometerbereich aufzulösen vermag, der Funktion „Anca Machine Intelligence“ und einer optimierten Kinematik, die die Schleifwege in der 5-Achs-Interpolation verkürzt, soll die Maschine eine höhere Oberflächenqualität und Werkzeuggüte erzielen. Die doppelseitige Schleifspindel ermögliche dafür einen schnelleren Scheibenwechsel und reduziere so die Zykluszeit pro Werkzeug zusätzlich. Und Toolroom Standard bietet laut Anca einen großen Bereich an Mikrowerkzeuggeometrien. Das Zusatzmodul CIM3D auf der Maschine ermöglicht die integrierte Überprüfung des Schleifprogramms, während die Features „In Prozess“-Messung und -Kompensation, Motor Temperature Control (Spindel-Wärmekompensation) und ein isoliertes Schleifmaschinendesign die thermische Stabilität erhöhen und Vibrationen dämpfen. Die Vorteile heißen geringere Ausschussraten, kürzere Aufwärmzeiten und eine besser vorhersagbare Leistung im anspruchsvollen Segment der Mikrowerkzeug-Herstellung.

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