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Applikationsvirtualisierung bringt Programme schnell zum Benutzer

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Änderungen an der Registry gelten nur für eine Applikation

Änderungen, die der Benutzer oder eine Anwendung an der Registry oder dem Dateisystem vornimmt, gelten nur in dem separierten Bereich dieser Applikationen. Damit entfallen die Wechselwirkungen, die häufig zwischen Applikation auftreten, die sich gegenseitig Einstellungen oder Registry-Schlüssel verändern. Inkompatibilitäten mit anderen Programmen können somit nicht mehr auftreten. Diese, oftmals als DLL-Hell bezeichnete Situation tritt immer dann in Erscheinung, wenn beispielsweise zwei Programme unterschiedliche Versionen einer bestimmten DLL benötigen, aber nur eine davon aktiv sein kann (DLL = Dynamik Link Library; dabei handelt es sich um Codemodule, die in der Regel von mehreren Anwendungen benutzt werden).

Ähnlich verhält es sich, wenn unterschiedliche Versionen des gleichen Programms auf einem Rechner eingesetzt werden sollen. Die virtualisierten Applikationen sind auch von den lokal installierten Anwendungen dieses Rechners getrennt. Davon ausgenommen sind aber die Daten auf den gemeinsamen Datenträgern oder etwa die Inhalte von Datenbanken, die durch die virtualisierte Applikation verändert werden.

Thorsten Stockmann ist Product Marketing Manager Windows Client bei der Microsoft Deutschland GmbH in Unterschleißheim.

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