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Digital-Experience

Arvato Systems relauncht Website von DMG Mori

| Autor / Redakteur: Arne Hellmich / Melanie Krauß

So sieht die neue Website von DMG Mori nach dem Relaunch aus.
So sieht die neue Website von DMG Mori nach dem Relaunch aus. (Bild: Arvato Systems)

Um das neue Corporate-Design von DMG Mori auch im Internet bestmöglich präsentieren zu können, benötigte der Konzern eine neue Website. Deren technologische Basis bildet das Content-Management-System Coremedia 8.

DMG Mori hat seine Marke einem umfassenden Relaunch unterzogen und in diesem Zuge das Corporate-Design (CD) modernisiert. Um das runderneuerte optische Erscheinungsbild online umsetzen zu können, brauchte es neben einem leistungsstarken Content-Management-System (CMS) auch einen Digitalexperten, der in der Lage war, das CD webtauglich zu gestalten. Die Lösung fand der Maschinenbauer in Arvato Systems und CoreMedia 8.

Bisheriges CMS stieß an seine Grenzen

Vor dem Relaunch der Corporate-Website kam bei DMG Mori Coremedia 7 zum Einsatz. Aufgrund der gestiegenen redaktionellen Anforderungen und gewachsener, teilweise sehr anspruchsvoller Prozesse war das System nicht mehr effizient genug. Für die Anwender war es aufwändig, neue Seiten anzulegen, zu veröffentlichen und zu pflegen. Das Unternehmen betreibt seine Website in 25 Länderversionen und 13 Sprachen.

Um den Content hinsichtlich Auflösung und Darstellung auf verschiedenen Endgeräten optimal auszuspielen und den gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen, wünschte sich der DMG Mori-Konzern ein intuitiv bedienbares CMS. Es sollte den Umgang mit der Website für Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen vereinfachen: Redakteure sollten Content einfach verwalten und veröffentlichen können, während die Nutzer intuitiv über die Website navigieren und die gesuchten Inhalte schneller finden können sollen – unabhängig vom Endgerät.

Enger Zeitplan

Darum lancierte DMG Mori im Januar 2017 eine Agenturausschreibung und lud bekannte IT-Dienstleister zum Pitch. Wegen des besten Gesamtkonzepts erhielt Arvato Systems Ende Dezember den Zuschlag. „Überzeugt haben uns der kreative Ansatz, das Konzept und die Vorschläge zur Umsetzung des Corporate Design“, erinnert sich Daniel Piegsa, Leiter Digitales Marketing bei der DMG Mori Global Marketing GmbH.

Entscheidend war die Tatsache, dass Arvato Systems alle Services aus einer Hand anbietet – von der Konzeption, der Programmierung und dem Design der optimalen User-Journey über die funktionale Weiterentwicklung, etwa im Bereich der Personalisierung, bis hin zu Betreuung, Wartung und Support. Dennoch war das Projekt kein Selbstläufer, sondern harte Arbeit.

Die responsive Website musste pünktlich zur EMO 2017, der Leitmesse im Werkzeugmaschinenbau, online sein. Für das komplette Projekt blieben – inklusive Konzeption, Design-Anpassung, Umsetzung und Rollout – nur knapp acht Monate. Trotz – oder gerade wegen des enormen Zeitdrucks – haben DMG Mori und Arvato Systems großen Aufwand in die Feinkonzeption und agile Umsetzung jedes einzelnen Features investiert.

Parallel hat das Projektteam Workshops mit allen relevanten Stakeholdern durchgeführt und Aspekte wie die Präsentation der Maschinen und die fachliche Tiefe der Darstellung gemeinsam abgestimmt. Zeitgleich hat Arvato Systems mit der kreativen und operativen Umsetzung begonnen.

So sieht die neue Website von DMG Mori nach dem Relaunch aus.
So sieht die neue Website von DMG Mori nach dem Relaunch aus. (Bild: Arvato Systems)

Agile Methoden sicherten zügigen Projektfortschritt

Der IT-Dienstleister hat das neue CMS gemäß den individuellen Anforderungen des Werkzeugmaschinenherstellers konzipiert und entsprechend angepasst. Auf Basis agiler Methoden hat Arvato Systems gemeinsam mit dem Projektteam von DMG Mori in Rekordzeit eine passende Lösung auf die Beine gestellt.

Im Rahmen kurzer Sprints haben die Experten für digitales Marketing das Frontend bedarfsgerecht angepasst und dabei – in enger Abstimmung mit dem Kunden – kleinteilige Änderungen einfach und schnell umgesetzt, sowohl was das Design als auch funktionale Aspekte betrifft.

Wichtige Neuerungen sind neben Templates für Produktdetailseiten auch Kleinstanwendungen wie der Maschinenselektor und der CNC-Scout. Über den Maschinenselektor können Besucher das Sortiment nach bestimmten Kriterien intuitiv durchsuchen, während sie über das Portal CNC-Scout die Möglichkeit haben, gebrauchte Maschinen direkt anzufragen. Mit beiden Kleinstanwendungen hat sich die Usability deutlich verbessert.

Automatisierte Prozesse steigern die Effizienz

DMG Mori profitiert heute von einem intuitiv bedienbaren, mehrsprachigen CMS, das den Besuchern ein optimales Website-Erlebnis bietet und die Effizienz der Redakteure spürbar steigert. „Die Anwender sind vom neuen Aufbau des CMS begeistert“, sagt Piegsa.

Dank definierter Vorlagen für ganze Baureihen und einzelne Maschinen ist es sehr viel einfacher, beispielsweise Produktdetailseiten anzulegen. Was früher sehr zeitaufwändig war, gelingt heute in nur wenigen Minuten. Die Nutzer müssen nur noch das passende Template auswählen und die gewünschten Inhalte einfügen. Gleiches gilt für die Zusammenstellung technischer Datentabellen. „Zuvor haben wir diese Tabellen Zeile für Zeile manuell nachgebaut“, so Piegsa. „Heute laden wir einfach die entsprechende Excel-Datei hoch, und das System generiert automatisch die gewünschte Tabelle.“

Für einen enormen Zugewinn an Effizienz sorgen auch Suchlisten im Redaktions-Tool: Die Nutzer können Inhalte beim Upload taggen. Dank übersichtlicher Suchlisten lassen sich Teaser automatisch zusammenstellen, da die Lösung auf vorgefertigte Textbausteine zurückgreift und sie bedarfsgerecht kombiniert.

Ein weiteres Highlight ist der Translation-Workflow. Redakteure können per Mausklick einen Übersetzungsprozess anstoßen. Erzeugt wird dann ein Übersetzungsdokument im Standardformat XLIFF, das der Übersetzungsdienstleister erhält. „Der große Vorteil ist, dass Links und andere Verweise erhalten bleiben“, so Piegsa weiter. Die Übersetzungen fließen dann zurück in Coremedia, wo Redakteure sie final überprüfen und veröffentlichen können.

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Verschiedene Länderversionen in mehreren Sprachen

Mit dem neuen CMS arbeiten drei Redakteure am Standort München, von wo aus sie das globale Onlinemarketing planen und betreuen. Inzwischen sind die deutschen und britisch-englischen Sprachversionen sowie die darauf basierenden Länderseiten in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Schweden, Finnland, UK, Kanada, Brasilien und Indien online. Zudem gibt es eine italienische, eine französische, eine US-amerikanische und eine russische Variante. „Derzeit arbeiten wir mit Polnisch, Tschechisch, Spanisch, Türkisch, Chinesisch und Koreanisch parallel an sechs weiteren Sprachversionen“, sagt Piegsa.

Mit dem bisherigen Ergebnis ist DMG Mori mehr als zufrieden: „Arvato Systems hat den Relaunch perfekt geplant und optimal durchstrukturiert.“ Regelmäßige Abstimmungstermine und die reibungslose Kommunikation waren die wesentliche Voraussetzung dafür, dass es gelungen ist, die enge Deadline einzuhalten. „Die volltransparente, vertrauensvolle Zusammenarbeit war der zentrale Schlüsselfaktor für den Erfolg des Websiteprojekts“, resümiert der Leiter Digitales Marketing.

Ausweitung der Zusammenarbeit auf andere Bereiche

Aufgrund des zufriedenstellenden Ergebnisses und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe wird Arvato Systems das CMS kontinuierlich weiterentwickeln. Als nächstes stehen Themen wie die Migration der AG-Website und die Analyse der Usability mittels Labortest auf der Agenda.

Zudem soll sich die Zusammenarbeit zukünftig auf andere Unternehmensbereiche ausweiten: So wird Arvato Systems ein Bewerbungsportal für das weltweite Recruiting implementieren. Den „Customer-first“-Servicegedanken ins Netz zu überführen – das ist für DMG Mori keine Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Realität.

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    * Arne Hellmich ist Senior Project Manager bei Arvato Systems in 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel. (0 52 41) 80 49 07 3, arne.hellmich@bertelsmann.de

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