Schonfrist Audi-Standort Neckarsulm hat Chancen auf Zukunft

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Schließung von Audi-Neckarsulm ist vorerst abgewendet, heißt es. Der Betriebsratsvorsitzende Alexander Reinhart wertete die jüngsten VW-Beschlüsse als Grundlage für anstehende Gespräche ...

Bei VW stehen mehrere Werke auf der Kippe, weil massiv gespart werden muss. Darunter ist auch das Audi-Werk in Neckarsulm. Doch jetzt hat sich etwas ergeben, das die Belegschaft hoffen lässt, dass es weitergehen kann ...(Bild:  Audi)
Bei VW stehen mehrere Werke auf der Kippe, weil massiv gespart werden muss. Darunter ist auch das Audi-Werk in Neckarsulm. Doch jetzt hat sich etwas ergeben, das die Belegschaft hoffen lässt, dass es weitergehen kann ...
(Bild: Audi)

Nach der unerwartet schnellen Einigung über die VW-Sparpläne am 3. September, hat der Audi-Standort Neckarsulm demnach nun bis zum 30. Juni 2027 Zeit, ein nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Produktionskonzept zu entwickeln. Damit bestehe die Möglichkeit, auch künftig Fahrzeuge in der Nähe von Heilbronn zu bauen. Zugleich gebe es aber noch keine endgültige Sicherheit für die Zukunft. Der VW-Vorstand prüft nämlich im Rahmen der jetzt gewonnenen Zeit ergänzende und alternative Verwendungsmöglichkeiten. Der Beschluss ist deshalb kein Grund, sich zurückzulehnen, wie die Betroffenen anmerken. Er sei vielmehr ein klarer Auftrag, jetzt gemeinsam zu handeln. „Wir müssen diese Chance nutzen und alles dafür tun, die Perspektive für den Standort zu schaffen und dauerhaft zu sichern“, appellierte Hertwig. Die Arbeitnehmerseite werde sich intensiv daran beteiligen, konkrete Zukunftspläne für alle vier betroffenen Werke zu entwickeln. Die VW-Werke Zwickau, Emden und Hannover bangen noch. Für sie sollen alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft werden. Zur Debatte steht der Bau chinesischer Fahrzeuge oder die Produktion von Rüstungsgütern.

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