Kunststoff-Netzwerk Franken e. V.

Ausbildungs- und Karrierechance Kunststofftechnik

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Folgende Top-Ausbildungsberufe konnten beschnuppert werden:

1. Technischer Produktdesigner/in: Dietmar Kien, Projektleiter Werkzeug- und Formenbau und der frisch ausgelernte Technische Produktdesigner René Bauer, beide von der Firma Schmelzer Formentechnik GmbH & Co. KG aus Waldershof, stellten gemeinsam den Beruf des Technischen Produktdesigners vor, wobei Herr Bauer seine eigene Entwicklung erläuterte und seine Faszination an seinem Beruf zum Ausdruck brachte. „Neben einem spannenden Aufgabenfeld bietet der Technische Produktdesigner als Beruf hervorragende Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten, bis hin zu Abteilungsleitertätigkeiten“, resümierte sein Kollege Dietmar Kien.

2. Werkzeugmechaniker/in: Reiner Väth, Ausbilder der Werkzeugmechaniker bei der Procter & Gamble Manufacturing GmbH aus Marktheidenfeld mit seinen Auszubildenden Kai-Felix Lanig und Maximilian Brod sowie Ausbildungsleiter Christian Hoffmann von der Firma Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH aus Lichtenfels zusammen mit seinen Auszubildenden Nico Goller und Max Pixner, stellten das Berufsbild des Werkzeugmechanikers vor. In beiden Unternehmen werden neben spannenden Aufgabenfeldern hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten für dieses Berufsbild geboten, verbunden auch hier mit umfangreichen Zusatzleistungen zum standardmäßigen Gehalt. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt, da ihnen die Vorteile dieser Berufsausbildung bisher nicht so bewusst waren.

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3. Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik: Christian Beer, Technischer Ausbilder bei der Rehau AG mit seinen Auszubildenden Ben Rubitzko und Maximilian Schmutzler und Florian Weisbrod von der Firma Allod Werkstoff GmbH & Co. KG aus Burgbernheim mit seinem Kollegen Fabian Steinthaler, kfm. Leitung, und dem Auszubildenden Vincent Zeiger, beleuchteten das Berufsbild des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik aus verschiedenen Perspektiven, da der Ausbildungsberuf in verschiedene Fachrichtungen (ewa Compound- und Masterbatchherstellung, Halbzeuge, Formteile) gegliedert ist. In jeder Fachrichtung bietet der Beruf stetig neue Herausforderungen, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Damit stellt er für Jugendliche die Grundlage für eine sichere Zukunft in der Wachstumsbranche dar.

Duales Studium und die Praxis

Abschließend erläuterte KNF-Mitarbeiterin Simone Rieß die Vielfalt der weiteren Ausbildungsberufe in der Kunststoffbranche und sensibilisierte die Teilnehmer für die verschiedenen Möglichkeiten der Schüler aller Schularten und Leistungsstärken.Neben den klassischen Ausbildungsberufen bietet die Kunststoffbranche auch eine Vielzahl attraktiver dualer Studiengänge an, die neben der ansprechenden Vergütung und dem gesetzlichen Urlaubsanspruch auch mit einer nahezu einhundertprozentigen Übernahmequote punkten können. Kunststoffingenieure und Werkstofftechniker aus dualen Studiengängen haben dank der Praxiserfahrung während des Studiums ideale Voraussetzungen, als Absolvent direkt in eine Führungsposition einzusteigen. Darüber hinaus sind die dualen Studiengänge klar strukturiert, die Studenten werden durch die Unternehmen während ihrer gesamten Studienzeit betreut und der zeitige Einstieg in das Berufsleben wirkt sich positiv auf die Rentenjahre aus. Abhängig von den Unternehmen werden häufig auch Fahrgeld und Büchergeldzuschüsse oder andere Zusatzleistungen angeboten.

Am Nachmittag hatten die Teilnehmer der Arbeitsagenturen und Jobcenter die Möglichkeit, an Arbeitsstationen, welche von den teilnehmenden Unternehmen betreut wurden, die Aufgaben der verschiedenen Berufsbilder praktisch zu erleben. Mit viel Begeisterung wurden Gewinde gedreht, Spritzgießfehler entdeckt und zugeordnet, Rezepturen für Kunststoffgranulat nachvollzogen, Fehler einer Pneumatik-Station behoben und die 3D-Zeichnung von Kunststoffteilen bestaunt.

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