Suchen

AMB 2018 Autarke Fertigungszelle mit Werkstückvorrat für eine Schicht

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) erweitert ihr Portfolio um eine dritte Plug-&-Play-fähige Fertigungszelle.

Firmen zum Thema

Die SW-Cloud-Platform macht den Kunden die Maschinendaten ihrer Bearbeitungszentren besonders übersichtlich und nutzerfreundlich zugänglich.
Die SW-Cloud-Platform macht den Kunden die Maschinendaten ihrer Bearbeitungszentren besonders übersichtlich und nutzerfreundlich zugänglich.
(Bild: SW)

Das Komplettsystem wird auf der AMB präsentiert und besteht aus einem 2-spindligen Bearbeitungszentrum der Serie BA 3, einem Belademodul mit integriertem 6-Achs-Roboter sowie einem vertikalen Palettenspeicher für Roh- und Fertigteile. Das Modul ermögliche ein hauptzeitparalleles Be- und Entladen des Bearbeitungszentrums und wird für eine kurze Inbetriebnahme im Werk bei SW komplett an die Grundmaschine angeflanscht. Maschine, Roboter und Werkstückspeicher werden kundenspezifisch als Kranhakenlösung gestaltet, die Deckenmontage des Roboters sorgt für mehr Bewegungsfreiheit. Der Palettenspeicher ist seitlich versetzt und erlaubt so bei geringem Platzbedarf auch eine manuelle Werkstück-Beladung der Maschine. Maximal kann der Speicher mit 24 Paletten der Größe 600 x 400 mm bestückt werden, seine Kapazität liegt damit bei 1.152 Roh- beziehungsweise Fertigteilen.

Dienstleistungskonzept beinhaltet umfassende Datenservices

Unter dem Motto „Be Pro“ zeigt SW auf der Fachmesse anhand der Bearbeitung eines Gehäuses für die Steuerungselektronik eines Elektroantriebs, dass SW-Lösungen die Produktivität auch in mannlosen Schichten um ein Vielfaches steigern können. Dazu trägt auch das ganzheitliche Dienstleistungskonzept „life“ bei: Es beinhaltet beispielsweise unter dem Baustein „life data“ umfassende Datenservices wie Digitalisierungsberatung, Energiemonitoring, Fabriksimulation und Data Analytics.

Bildergalerie

Experten von SW können unter anderem über eine Remote-Anbindung Störungsanalysen vornehmen beziehungsweise Daten auswerten – eine Möglichkeit der Fehlerdiagnose, durch die sich viele Störungen bereits von der SW-Zentrale beheben und Zeit sowie Kosten einsparen lassen. Darüber hinaus bietet eine neue SW-Cloud-Platform Kunden einen übersichtlichen und nutzerfreundlichen Zugang zu den Maschinendaten ihrer Bearbeitungszentren. Die kontinuierliche Leistungsüberwachung gewährleistet eine erhöhte Transparenz über den gesamten Fertigungsprozess.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45406139)