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Handhabungstechnik

Be- und Entladesystem einer Honmaschine ermöglicht mannlosen Betrieb

03.03.2010 | Autor / Redakteur: Dieter Faude / Rüdiger Kroh

Bild 1: Ein Sechs-Achs-Knickarmroboter mit Wechselgreifersystem sorgt im Be- und Entladesystem für die nötige Flexibilität. Bild: Faude
Bild 1: Ein Sechs-Achs-Knickarmroboter mit Wechselgreifersystem sorgt im Be- und Entladesystem für die nötige Flexibilität. Bild: Faude

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Die Bestückung einer Werkzeugmaschine mit nachfolgendem Spülstand sollte automatisiert werden. Ein Be- und Entladesystem, bestehend aus einem Roboter mit individuellem Greifersystem und drei Palettierern, übernimmt diese Aufgabe innerhalb der Taktzeit der Werkzeugmaschine.

Seit vierzig Jahren stellt die Moog GmbH Antriebslösungen für Maschinenbauer her und plant, liefert und betreut alles vom kleinsten Ventil bis zur maßgeschneiderten Steuerungskonsole. Ständige Prozessverbesserung und die Erhöhung der Qualität haben zur Sicherung der Marktposition oberste Priorität.

Eine hohe Fertigungstiefe gehört bei Moog zum Erfolgsrezept. Jedes Einzelteil muss höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Deshalb ist man ständig auf der Jagd nach Chancen für Optimierungen. Eine solche boten eine Honmaschine und der anschließende Spülvorgang. Durch die Verkettung und die Bestückung von Werkzeugmaschine und Spülstand sollte in mannloser Schicht automatisch gefertigt werden.

Werkstückvielfalt fordert Automatsierer heraus

Am Ende der Fertigung bekommen die Werkstücke den letzten Feinschliff, um Maß- und Formgenauigkeit zu garantieren. Im anschließenden Spülstand werden die Teile von Gussrückständen und Spänen aus der Vorbearbeitung befreit. Was bisher in zwei Rüstvorgängen durch einen Mitarbeiter erledigt wurde, sollte künftig automatisch in einem Arbeitsschritt, innerhalb der Taktzeit der Werkzeugmaschine und automatisch in mannarmer oder mannloser Schicht erfolgen. Eine weitere Herausforderung bei der Be- und Entladung war die gesamte Moog-Werkstückfamilie mit unterschiedlichen geometrischen Formen und Gewichten von 1 bis 15 kg abzudecken. Ein echter Mehrwert konnte nur erreicht werden, wenn bestehende Transportbehälter mit integriert wurden. Hinzu kam der für die Lösung auf rund 5 m² begrenzte Platz.

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