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Messe Stuttgart

Beste AMB aller Zeiten stößt unter die weltweiten Top-Messen vor

| Redakteur: Stéphane Itasse

(Bild: Messe Stuttgart)

Insgesamt 88.183 Fachbesucher kamen zur AMB 2012, wie die Messe Stuttgart als Veranstalterin in ihrem Schlussbericht mitteilt. Auch durch die gestiegene Internationalität bei Ausstellern und Besuchern festigt die AMB nach eigenen Angaben ihren Platz unter den Top Fünf weltweit.

„Das war die beste AMB aller Zeiten“, freut sich Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Darin waren sich auch die Aussteller der AMB, internationale Ausstellung für Metallverarbeitung vom 18. bis 22. September 2012 einig, heißt es in der Mitteilung weiter. Insgesamt 88.183 Besucher (2010: 86.202) kamen nach Stuttgart, 12 % (2010: 11 %) von ihnen reisten aus dem Ausland an. Aus der Schweiz kamen 17 %, aus Österreich elf, Frankreich sieben, Italien sechs und Japan 5 % der ausländischen Fachbesucher. Die Verweildauer blieb mit 1,2 Tagen konstant.

AMB gewinnt als Metallbearbeitungsmesse weltweite Bedeutung

„Die AMB hat mit diesem Ergebnis ihre Bedeutung als eine der fünf wichtigsten Branchenmessen weltweit untermauert und weiter ausgebaut“, resümiert Kromer. Die 1344 Aussteller (gemäß FKM-Reglement; 2010: 1346) zeigten wieder viele Innovationen und Weiterentwicklungen, darunter auch echte Weltneuheiten. Alle neun Messehallen sowie zusätzliche Verkehrsflächen im Eingang Ost waren laut Veranstalterin komplett ausgebucht und damit insgesamt 108.100 Bruttoquadratmeter belegt.

Die Wirtschaftslage ist nach wie vor gut, die Nachfrage stabil und bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau, heißt es. Der Auftragsbestand in der Branche sei, trotz leichter konjunktureller Abschwächung, ebenfalls sehr gut, dies gelte insbesondere für die Präzisionswerkzeughersteller. Diese positive Stimmung war laut Messe Stuttgart auf der AMB deutlich spürbar.

„Als Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Präzisionswerkzeuge freue ich mich, dass die Werkzeughallen vom ersten bis zum letzten Messetag sehr gut besucht waren. Das unterstreicht die Bedeutung der AMB und zeigt gleichzeitig, wie wichtig Präzisionswerkzeuge in Sachen Produktivität, Qualität und Nachhaltigkeit sind“, kommentiert Lothar Horn, Geschäftsführer, Paul Horn GmbH, den Messeverlauf. Diese Einschätzung kann auch Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), im Namen seiner Mitglieder bestätigen: „Die Firmen sind mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Die Gespräche mit den Kunden zeigen weiteren Investitionsbedarf auf, sodass unsere Branche auch in den nächsten Monaten mit einer guten Nachfrage rechnen kann.“

AMB punktet mit hoher Qualität der Besucher

Die Qualität der Besucher wurde unisono als sehr hoch bezeichnet, wie die Messe Stuttgart weiter berichtet. Tatsächlich sagten 76 % aller berufstätigen Messebesucher, sie seien an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen im Unternehmen ausschlaggebend, mitentscheidend oder beratend beteiligt. Drei Viertel der Besucher kämen aus der Industrie, 11 % aus dem Handwerk, sechs aus Dienstleistungsunternehmen, vier aus dem Handel und der Rest aus Beratungsunternehmen, Unis, FHs, Berufsschulen und weiteren Bereichen (Mehrfachnennungen).

Hinsichtlich der Branchen habe der Maschinenbau dominiert, dem sich 34 % der Besucher zuordneten, gefolgt von der metallbe- und –verarbeitenden Industrie (21 %), der Automobilindustrie/dem Fahrzeugbau (16 %), dem Werkzeug- und Formenbau (13 %) sowie Metallbaubetrieben, der Zulieferindustrie, der EBM-Industrie, Feinmechanik/Optik, der Elektro-/Elektronikindustrie, der Medizintechnik und weiterer Branchen. Hinsichtlich der Betriebsgröße, aus denen die Besucher stammten, ergebe sich ein relativ gleichmäßiges Bild: jeweils rund ein Drittel der Besucher kämen aus Betrieben mit bis zu 49 Mitarbeitern, aus Unternehmen mit 50 bis 499 Mitarbeitern und aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

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