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Bei der MTE-Bettfräsmaschine, die zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt wird, sorgen Flachführungen für beste Dämpfungseigenschaften. Die kleinste Ausführung der Bettfräsmaschine ist das Einsteigermodell für Lohnfertiger von mittelgroßen Werkstücken. Der schwenkbare Fräskopf ermöglicht flexibles Bearbeiten. Bild 3 zeigt die Bearbeitung einer Schweißkonstruktion im Sondermaschinenbau. Gefräst wird mit einem 125-mm-Messerkopf mit folgenden Schnittdaten: vc=160 m/min, n = 420 min—1, fz = 0,15 mm, ap/ae = 3 mm.
Welches Führungssystem zum Einsatz kommt, entscheidet der Kunde anhand seiner Anwendungen. Die meisten Hersteller bauen keine Flachführungen mehr, zu aufwendig und somit zu teuer ist ihre Herstellung. Es gibt auch nur noch wenige Facharbeiter, die die Kunst des Führungsschabens beherrschen.
MTE ist in der Lage, beide Systeme anbieten zu können. In der eigenen Produktion werden Bettfräsmaschinen mit beiden Systemen eingesetzt, um die Erfahrungen unmittelbar bei der Weiterentwicklung der Maschinen zu berücksichtigen.
Maschinen in Lateralbauweise für lange Werkstücke
Jüngstes Modell im Produktportfolio ist die FBF-Fahrständerfräsmaschine in Lateralbauweise für große Werkstücke mit Längen von 6000 bis 12 000 mm (Bild 4). Vor der Maschine können Maschinenbetten, Plattenfelder oder große Rundtische installiert werden. Arbeitsbereiche in dieser Größe kann man nur mit einem fahrbaren Ständer realisieren, die Maschine würde sonst zu lang, der Platzbedarf zu groß. Bei der Bearbeitung des großen Gussteiles für ein Maschinenbett mit einem 160-mm-Messerkopf werden folgende Schnittdaten zugrunde gelegt: vc= 160 m/min , n = 318 min—1, fz = 0,45 mm.
Claus Meirich ist Verkaufsleiter der MTE Deutschland GmbH in 53567 Buchholz.
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