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Kager Keramikvlies

Biolösliches Keramikvlies widersteht Hochtemperaturen und lässt sich leicht verarbeiten

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das biolösliche Keramikvlies Typ 3750 von Kager besteht aus Silikat-Magnesiumlangfasern, lässt sich einfach verarbeiten und kann bei Temperaturen von bis zu 1260° C eingesetzt werden, wie es heißt. Ideal geeignet sei es deshalb für den Maschinen-, Ofen- und Flugzeugbau.
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Das biolösliche Keramikvlies Typ 3750 von Kager besteht aus Silikat-Magnesiumlangfasern, lässt sich einfach verarbeiten und kann bei Temperaturen von bis zu 1260° C eingesetzt werden, wie es heißt. Ideal geeignet sei es deshalb für den Maschinen-, Ofen- und Flugzeugbau. (Bild: Kager)

Die Anwendungstechniker von Kager haben eine interessante Systemlösung entwickelt, bei der biolösliche Keramikvlies-Halbzeuge mit Klebstoffen und Abbindern auf Keramikbasis verbunden, verfestigt und beschichtet werden.

Auf diese Weise ließen sich sehr einfach hochtemperaturbeständige und leichte Keramikfaserflächen- und Formteile anfertigen. Eine günstige Triplexlösung für Kleinserien- und Entwicklungsprojekte im Maschinen-, Ofen- und Flugzeugbau, wie Kager betont. Das biolösliche Keramikvlies Typ 3750 von Kager besteht aus Silikat-Magnesiumlangfasern und lässt sich einfach verarbeiten, so Kager. Es könne bei Temperaturen bis 1260 °C eingesetzt werden. Unter anderem punkte es auch durch seine hohe Chemikalienbeständigkeit. Es wird auf Rolle geliefert und häufig für die Auskleidung und Isolierung von Brenn- und Schmelzöfen oder auch die Herstellung feuerfester Komponenten verwendet, wie die Kager-Experten erkären.

Gut kombinierbare Produktpalette

In zahlreichen Testreihen konnten die Werkstoffspezialisten von Kager nun zunächst zeigen, dass sich bedarfsgerecht zugeschnittene Einzelteile aus diesem Keramikvlies Typ 3750, auch sehr einfach und günstig mit dem keramischen Binder Ceramabind 643-2 sowohl aussteifen als auch beschichten lassen. Diese Silikatlösung sei hitzefest bis 1650 °C und eigne sich beispielsweise auch für die Herstellung hochtemperaturfester Schutzüberzüge. In weiterführenden Praxisversuchen stellten die Kager-Entwickler schließlich fest, dass sich die durch die Tränkung und Beschichtung mit Ceramabind 643-2 verfestigten Vliesstoffelemente mit dem Keramikkleber Ceramabond 671 hervorragend auf Untergründen verschiedenster Art fixieren lassen – etwa zwecks Herstellung großflächiger Vliesstoffmatten oder -Teppichen. Ceramabond 671 gehört dabei ebenfalls zum Produktsortiment des Unternehmens und ist ein Einkomponentenkleber auf Aluminiumoxid-Basis, der bis 1760 °C temperaturbeständig ist, wie es weiter heißt.

Das Dreigestirn in Sachen Hochtemperatur-Lösung

Die Tränkung und Beschichtung mit Ceramabind 643-2 von Kager bewirke einen doppelten Vorteil: Zum einen werde so die offene Oberflächenstruktur des Keramikvlies geschlossen, und zum zweiten gelinge es auf diese Weise, aus den zuvor flexiblen Keramikvlieselementen feste und mechanisch belastbare Formteile herzustellen. So lassen sich laut Kager nicht nur kleine Losgrößen von hochtemperaturbeständigen Leichtbauteilen mit einfacher Geometrie realisieren (etwa Eck- und Kantenelemente) sondern auch verschleißfeste Gussformen. Auch für die Reparatur schadhafter Ofenauskleidungen und Ähnlichem, lasse sich diese „Drei-Produkte-Lösung“ von Kager heranziehen.

Wie immer bei der Entwicklung von System- und Kombilösungen, sei es den Kager-Spezialisten auch diesmal darum gegangen, den Anwendern in Industrie und Forschung ein einfach zu handhabendes Gesamtpaket bereitzustellen. Es lasse sich das biolösliche Keramikvlies Typ 3750 auch sehr leicht mit einer Schere zuschneiden und der Umgang mit dem weißen Ein-Komponenten-Keramikkleber Ceramabond 671 bedarf keiner wissenschaftlichen Kenntnisse. Der Binder Ceramabind 643-2 wird ohne weitere Additive pur aufgetragen.

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