Konstruktionselemente Ganter hilft beim Rasten, Verriegeln, Schließen und Festhalten

Quelle: Ganter Norm 8 min Lesedauer

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Hier wollen wir uns mal geballt anschauen, was der Normteilespezialist Ganter Norm (Otto Ganter) in letzter Zeit so Neues ins Portfolio aufgenommen hat, das Maschinen- und Anlagenbauer freuen dürfte ...

Ganter Norm (Otto Ganter) hat in den letzten Monaten so einiges entwickelt, erweitert und optimiert. Unter anderem gibt es jetzt endlich Rastbolzen mit Betätigungshebel (Bild) aus der Reihe GN 823, aber noch so einiges anderes ...(Bild:  Ganter Norm)
Ganter Norm (Otto Ganter) hat in den letzten Monaten so einiges entwickelt, erweitert und optimiert. Unter anderem gibt es jetzt endlich Rastbolzen mit Betätigungshebel (Bild) aus der Reihe GN 823, aber noch so einiges anderes ...
(Bild: Ganter Norm)

Fangen wir beim Thema Rastbolzen an! Sie finden sich laut Ganzer Norm überall und sind kaum wegzudenken, wenn es um den Maschinen- und Anlagenbau geht. Dennoch gibt es Optimierungsmöglichkeiten. Deshalb hat man in Furtwangen das Rasten neu gedacht, wie es heißt! Heraus kam der Rastbolzen GN 823, der eine bestehende Lücke fülle. Denn erstmals gebe es mit ihm ein solches Konstruktionselement, das einen Betätigungshebel aufweise. So lässt sich der Bolzen durch Aufstellen oder Drücken des Hebels kräftesparend mit einem Finger betätigen, was selbst mit dicken Arbeitshandschuhen klappt, so Ganter. Aber auch im Falle von Einbausituationen, die nicht einsehbar sind, spiele er seine Vorteile aus. Die Blindbedienung hilft zum Beispiel Menschen im Rollstuhl dabei, auch schwer zugängliche Verstelloptionen im Rücken- oder Seitenbereich wahrzunehmen. Auch signalisiert der Hebel sofort, wie er betätigt sein will – die Nutzung ist also intuitiv. Der GN 823 steht dazu in zwei Einbauvarianten zur Verfügung.

So funktioniert der neuartige Ganter-Hebelrastbolzen genau:

Es gibt ihn zum Einschrauben mit kurzem Regel- oder Feingewinde (M10 bis M16), sowie mit Anschraubflansch mit zwei seitlichen Befestigungsbohrungen. Sämtliche Bauteile – also Führung, Raststift und Druckfeder – bestehen laut Hersteller aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Der schwarze Hebel aus glasfaserverstärktem Polyphthalamid (PPA) funktioniere auch unter rauen Umgebungsbedingungen einwandfrei. Während der Hebel der Einschraubvariante um 360 Grad drehbar ist, bietet die Flanschversion – falls gewünscht und per Form wählbar – eine Verdrehsicherung, wie Ganter weiter ausführt. So stehe der Hebel dann parallel oder rechtwinklig zur Montagerichtung, was wiederum die Blindbedienung unterstütze. Soll der Bolzen eingezogen werden, also ausrasten, wird der Hebel der Form B um etwa 60 Grad nach unten gedrückt. Durch Drücken als auch durch Aufstellen lässt sich der Hebel der Form C zum Ausrasten des Raststifts bedienen. Wird der Hebel noch weiter aufgestellt und über den Totpunkt hinaus betätigt, bleibt er in dieser Position in Selbsthaltung und hindert den Bolzen am Wiedereinrasten, wie Ganter erklärt. Erhältlich sind die neuartigen Hebelrastbolzen mit Stiftdurchmessern von vier bis zehn Millimeter. Der GN 823 eigne sich so sowohl für filigrane Einbausituationen als auch für robuste Industrieapplikationen. Mit diversen Untervarianten bildet er ein pragmatisch nutzbares System mit durchdachten Details.

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