2D-Laserschneiden Blechexpo – materialflexible Trulaser-Neulinge von Trumpf

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit der neue entwickelten Laserschneidmaschinen-Serie Trulaser 1000 holen sich Anwender nicht nur rund 70 Prozent mehr Vorschubgeschwindigkeit ins Haus, wie Trumpf verspricht.

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Die neue Trulaser-1000-Serie von Trumpf ist rechtzeitig vor der Blechexpo fertig. Laut Hersteller eignen sich die 2D-Laserschneidanlagen sowohl für Einsteiger als auch Unternehmen, die auf große Fertigungskapazitäten setzen.
Die neue Trulaser-1000-Serie von Trumpf ist rechtzeitig vor der Blechexpo fertig. Laut Hersteller eignen sich die 2D-Laserschneidanlagen sowohl für Einsteiger als auch Unternehmen, die auf große Fertigungskapazitäten setzen.
(Bild: M. Stollberg / Trumpf)

Trumpf wird zur Blechexpo die neue Generation der 2D-Laserschneidmaschinen-Serie Trulaser 1000 mitbringen, die, wie es weiter heißt, mit mehr Produktivität, Prozessstabilität und Wirtschaftlichkeit aufwartet. Pioniertat! Denn bei diesem Maschinentyp komme erstmals die Funktion Highspeed Eco zum Einsatz. Hierbei leitet eine von den Ditzinger Experten entwickelte Düse das Schneidgas zielgerichtet auf das Blech, heißt es. Daraus erklärt sich die Steigerung der Vorschubgeschwindigkeit um bis zu 70 Prozent, während der Gasverbrauch um rund 60 Prozent sinkt. Die Maschine schneidet Bleche also deutlich schneller als nicht damit ausgerüstete Laserschneidsysteme. Auch verfügt die neue Trumpf-Serie zum ersten Mal über die Funktion Coolline. Dabei wird Wassernebel automatisch auf das zu schneidende Blech appliziert, was für eine effektive Kühlung während des Schneidprozesses sorgt. So, betont der Blechexpo-Aussteller, lassen sich bis zu 25 Millimeter dicke Bleche präzise schneiden. Die Maschinen sollen vor allem für Unternehmen attraktiv sein, die ins 2D-Laserschneiden einsteigen wollen, denn die neue Maschine ist um circa 10 Prozent günstiger als das Vorgängermodell, betont Trumpf.

Sichere Kollisionsvermeidung beim Laserschneiden

Die Funktion „Smart Collision Prevention“ setzt einen ausgeklügelten Algorithmus ein, mit dem sich beispielsweise berechnen lässt, in welcher Reihenfolge die Teile geschnitten werden müssen, um Kollisionen zwischen kippenden Teilen und dem Laserschneidkopf zu vermeiden, wie Trumpf erklärt. Die Trulaser-Serie-1000 soll sich auch einfach und intuitiv bedienen lassen. Hunderte Schneiddaten für verschiedene Materialien und Blechdicken sind laut Hersteller auch bereits in der Bedien-Software hinterlegt. Beschäftigte in der Produktion brauchen das passende Schneidprogramm nur noch per Knopfdruck auswählen und es kann los gehen. Sie sei zwar für Anfänger gedacht, doch darüber hinaus ergänzt die Anlage den Maschinenpark von Blechvearbeitern sehr gut, die das 2D-Laserschneiden bereits einsetzen, aber ihre Kapazität steigern wollten. Das Maschinendesign ist bewusst einfach gehalten und genügt damit den Anforderungen von Einsteigern oder Unternehmen, die bereits im 1- bis 2-Schicht-Betrieb arbeiten, merkt der Hersteller an.

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Darüber hinaus ist das 2D-Laserschneiden mit der neuen Trulaser 1000 materialflexibel machbar. Bau-, Edelstahl, Aluminium oder auch Kupfer werden problemlos in Form gebracht, präzisiert Trumpf. Die Arbeit erleichtert auch noch ein automatischer Düsenwechsler, mit dem sich die Maschine dem zu schneidenden Werkstofftypen selbstständig anpasst.

Bald zu haben – in drei Größen und mit verschiedenen Leistungen

Ab der Blechexpo werde die neue Trulaser-1000-Serie zunächst in drei Außenmaßen-Varianten erhältlich sein: 3 Meter × 1,5 Meter, 4 Meter × 2 Meter und 6 Meter × 2,5 Meter, gibt Trumpf genauer bekannt. Anwender können bei Bedarf auch verschiedenen Laserleistungen ordern, deren Spektrum zwischen 3 bis 6 Kilowatt reicht. Weiterhin lässt sich die Maschine um verschiedene Automatisierungsfunktionen für das Be- und Entladen produktivitätstechnisch aufrüsten. In der höchsten Ausbaustufe sei es möglich, sie ganz ohne Personal zu betreiben.

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