Weniger Wagen Volkswagen-Produktion in Osnabrück wird gedrosselt

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VW senkt die Produktion von Fahrzeugen im Werk Osnabrück, wie jetzt gemeldet wird. Lesen Sie hier, welche Gründe dafür angegeben werden ...

Die Produktionszahlen im VW-Werk Osnabrück werden verringert. Alles liefe nach üblichem Plan mit Blick auf die Bestellungen ab. Doch die Arbeitnehmervertreter sind anderer Ansicht ...(Bild:  Volkswagen)
Die Produktionszahlen im VW-Werk Osnabrück werden verringert. Alles liefe nach üblichem Plan mit Blick auf die Bestellungen ab. Doch die Arbeitnehmervertreter sind anderer Ansicht ...
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen drosselt in seinem Osnabrücker Werk die Produktion. Der Werksurlaub werde im August um eine Woche verlängert und es gebe danach zusätzlich produktionsfreie Tage. Das bestätigte dann auch eine Sprecherin des Standorts auf Anfrage. Dem Bericht zufolge soll nach der Sommerpause nur noch an vier Tagen pro Woche produziert werden. "Die aktuelle Entscheidung trifft uns sehr und ist sicherlich kein Stimmungsaufheller", sagte der Osnabrücker Betriebsratsvorsitzende Jürgen Placke laut einer Mitteilung. VW begründete die Entscheidung mit der für Cabriolets üblichen saisonalen Nachfrageentwicklung. Denn in Osnabrück wird derzeit nur noch das T-Roc-Cabrio gebaut. Diese Fahrzeuge würden vor allem im Frühjahr und Sommer bestellt, während die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte typischerweise zurückgehe. Solcher Art Anpassungen sind laut Volkswagen außerdem reguläre Maßnahmen, die auf Basis der zu erwarteten Marktentwicklung geregelt werden.

T-Roc-Produktion gehe früher zur Neige als zugegeben

Unabhängig davon, prüfe man aber auch weiterhin tragfähige Perspektiven für den Standort Osnabrück über das Jahr 2027 hinaus, wenn dort die Pkw-Herstellung endet. Verhandlungen gibt es etwa mit Rüstungsbetrieben. Der Konzernbetriebsrat spricht dagegen von einer sich zuspitzenden Lage in Osnabrück. Denn die ursprüngliche Planung, wonach das Volumen des T-Roc bis September nächsten Jahres reiche, sei hinfällig. Das äußerte ein Sprecher in Wolfsburg. Die Arbeit gehe demnach absehbar zur Neige. Die Belegschaft wird demnach bereits ein Jahr vor dem Spätsommer 2027 in eine 4-Tage-Woche gezwungen. Der Vorstand müsse nun seiner Zusage nachkommen, eine echte Perspektive für die Beschäftigten in Osnabrück zu liefern. Das werde jetzt höchste Eisenbahn, so die Arbeitnehmervertreter. Die Situation trifft rund 2.000 Beschäftigte.

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