Aufholjagd Musks Spacex kauft KI-Experten Cursor für zig Milliarden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nur wenige Tage nach dem Rekord-Börsengang hat der Weltraum- und KI-Konzern Spacex die Übernahme des KI-Spezialisten Cursor offiziell besiegelt.

Das Elon-Musk-Weltraumunternehmen Spacex bläst zur Aufholjadg mit Blick auf seine beiden Konkurrenten, wenn es um die Entwicklung generativer KI-Werkzeuge geht. Dafür hat man jetzt kräftig in die Tasche gegriffen und kauft mal eben Cursor.(Bild:  Spacex)
Das Elon-Musk-Weltraumunternehmen Spacex bläst zur Aufholjadg mit Blick auf seine beiden Konkurrenten, wenn es um die Entwicklung generativer KI-Werkzeuge geht. Dafür hat man jetzt kräftig in die Tasche gegriffen und kauft mal eben Cursor.
(Bild: Spacex)

Der Kauf von Cursor seitens Spacex bewertet das Start-up für KI-Programmierung mit 60 Milliarden Dollar, wie aus einer veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Er gilt aber als wichtiger Schritt für bei den Bemühungen von Spacex, zu seinen Konkurrenten im Bereich der Programmierwerkzeuge aufzuschließen. Die Spacex-Aktie zog vorbörslich auch kräftig an. Investoren von Cursor erhalten gemäß der Vereinbarung das Recht, Spacex-Aktien auf Grundlage der Bewertung von Cursor zu beziehen, heißt es auch noch. Der Deal soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Der Kauf kommt nicht überraschend: Wie Spacex bereits im April verkündete, hatte man sich eh das Recht gesichert, Cursor in diesem Jahr zu erwerben.

Spacex will Abstand zu Anthropic und „OpenAI“ verringern

Die Übernahme dürfte die KI-gestützten Programmierfähigkeiten von Spacex jetzt also stärken, nachdem das Unternehmen kürzlich einen beispiellosen Börsengang hingelegt hatte. Spacex konkurriert derzeit nämlich mit Anthropic und „OpenAI“, wenn es um die Entwicklung generativer KI-Werkzeuge für Verbraucher und Unternehmen geht. Und Cursor vertreibt Software, die Programmierern dabei hilft, Codes effizienter zu schreiben und Fehler schneller zu beheben, heißt es dazu. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zu einem der am schnellsten wachsenden Start-ups aller Zeiten, wie betont wird, und wurde zu einer zentralen Figur in der Ära des sogenannten Vibe Coding, weil die Nachfrage unter Softwareentwicklern nach derartigen Werkzeugen steigt, die auf Chatbot-Eingaben (Prompts) basieren.

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