3D-CAD-Software BMW nutzt Catia für die Entwicklung des Elektroautos i3

Redakteur: Stefanie Michel

Für die Entwicklung des emissionsfreien Elektroautos BMW i3 hat BMW die Catia-Composite-Anwendungen von Dassault Systèmes eingesetzt. Die BMW Group nutzt diese Lösung für das Design und die Produktion von Composite-Teilen und -Strukturen.

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Beim BMW i3 wurde erstmals eine Fahrgastzelle aus Carbon in Serie produziert. Der Werkstoff ist etwa 50 % leichter als Stahl sowie 30 % leichter als Aluminium, aber dennoch hochfest.
Beim BMW i3 wurde erstmals eine Fahrgastzelle aus Carbon in Serie produziert. Der Werkstoff ist etwa 50 % leichter als Stahl sowie 30 % leichter als Aluminium, aber dennoch hochfest.
(Bild: BMW Group)

Wie Dassault Systèmes bekannt gab, nutzt der deutsche Automobilhersteller BMW Group für sein in Leichtbauweise entwickeltes Elektroauto BMW i3 die Dassault Systèmes Catia-Composite-Anwendungen. Wie Monica Menghini, Executive Vice President, Corporate Strategy, Industry & Marketing von Dassault Systèmes erklärte, setzt das Unternehmen die umfangreichen und integrierten Branchenlösungen für das Design und die Produktion von Composite-Teilen und -Strukturen ein.

„Der Einsatz von Verbundkonstruktionen gibt Fahrzeugherstellern den Spielraum, den sie brauchen, um neue Mobilitätserlebnisse zu schaffen und gleichzeitig die immer strengeren regulatorischen Vorgaben zu erfüllen“, sagt Philippe Laufer, CEO Catia bei Dassault Systèmes. „Wir sind stolz darauf, dass unsere langfristige Investition in die Erstellung integrierter Design- und Fertigungslösungen für Faserverbundwerkstoffe in Zusammenarbeit mit Branchenführern die BMW Group unterstützte, die Serienfertigung von Verbundkonstruktionen auf so eindrucksvolle Weise zu revolutionieren. Dies ist ein weiterer Beweis für unser Engagement, das Design mit unserem Catia-Anwendungsportfolio voranzubringen.“

Produktionsbedingungen von Faserverbundwerkstoffen bereits in Konzeptphase berücksichtigen

Mit den Catia-Composite-Design-Anwendungen können Produktionsbedingungen von Faserverbundwerkstoffen bereits früh in der Konzeptphase berücksichtigt werden, um mehr Design-Schritte und eine frühzeitige Zusammenarbeit zwischen Design und Fertigung zu erreichen. Dies ermöglicht Design und Fertigung auch, den Herstellungsprozess auf realistische Weise zu erleben, da die Einarbeitung des Fasermaterials visualisiert wird. Dadurch lassen sich Verformungen erkennen, die die Festigkeit, Qualität und Produktion aufgrund einer Abweichung zwischen dem endgültigen Produkt und der Design-Absicht gefährden können.

Catia-Composite-Anwendungen bieten ein nahtloses Erlebnis mit digitaler Kontinuität vom Design bis zur Fertigung mit vorhersagbarer Herstellbarkeit. Die spezifischen Composite-bezogenen Funktionen der Catia-Lösung erlauben ein schnelleres Design von Faserverbundbaugruppen und -komponenten.

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