Ausgebaut! Rüstungskonzern CSG erhöht Anteil am Sprengstoffhersteller Alzchem

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der tschechische Rüstungskonzern CSG (Czechoslokav Group) hat den Anteil am deutschenSpezialchemie- und Sprengstoffhersteller Alzchem deutlich ausgebaut, so die dpa ...

Der Spezialchemieexperte Alzchem aus Trostberg informiert, dass der tschechische Rüstungskonzern CSG seine Anteile an Alzchem vergrößert hat ...(Bild:  Alzchem)
Der Spezialchemieexperte Alzchem aus Trostberg informiert, dass der tschechische Rüstungskonzern CSG seine Anteile an Alzchem vergrößert hat ...
(Bild: Alzchem)

CSG hat jetzt der Gesellschaft über das Tochterunternehmen Staluna Trade einen Anteil an den Stimmrechten von 9,9 Prozent gemeldet, teilte Alzchem aus Trostberg in diesem Zusammenhang mit. Zusätzlich habe sich CSG über Finanzinstrumente Zugriff auf 10,2 Prozent der Anteile gesichert. Daraus ergebe sich schließlich ein Anteil von zusammengenommen 20,1 Prozent an Alzchem. Bisher lag der für Staluna auf der Alzchem-Webseite aufgeführte Anteil bei 9,2 Prozent. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich wohl um sogenannte Total Return Swaps mit Barausgleich, die keine direkten Stimmrechte vermittelten. Die CSG habe gegenüber Alzchem damit ihre Rolle als langfristig orientierter Investor bestätigt. Unternehmensstrategie und operative Ausrichtung der Gesellschaft sollen unverändert bleiben. Alzchem produziert unter anderem Kreatin-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und – in diesen Zeiten besonders lukrativ – den Sprengstoff Nitroguanidin für die Rüstungsindustrie. CSG ist nicht zuletzt einer der größten Rüstungskonzerne und Munitionshersteller Europas.

(ID:50861494)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung