Suchen

Hydraulik Danfoss übernimmt Eatons Hydraulikgeschäft

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Danfoss hat das Hydraulikgeschäft von Eaton zu einem Kaufpreis von rund 3 Milliarden Euro erworben. Eaton behält die Geschäftseinheiten Filtration und Golf Grip, die derzeit im Hydrauliksegment angesiedelt sind.

Firmen zum Thema

Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss (rechts) und Craig Arnold, Vorstandsvorsitzender und CEO von Eaton (links)
Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss (rechts) und Craig Arnold, Vorstandsvorsitzender und CEO von Eaton (links)
(Bild: Danfoss)

In der Übernahme von Eatons Hydraulikgeschäft sind beide Vertragspartner zu einer Einigung gekommen: Mit einem Kaufpreis von 3,3 Mrd. US-Dollar (rund 3 Mrd. Euro) hat Danfoss das Hydraulikgeschäft von Eaton erworben. Damit habe Danfoss einen entscheidenden Schritt getan, weltweit führend im Mobil- und Industriehydraulikgeschäft zu werden. „Mit dieser Vereinbarung setzen wir unsere Investition in unser Hydraulik-Kerngeschäft und digitale Lösungen fort, um ein starker Technologiepartner zu bleiben“, sagt Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss.

Danfoss verdoppelt sein Hydraulikgeschäft

Das Hydraulikgeschäft wird in das bestehende Geschäftssegment Danfoss Power Solutions überführt. Damit erweitert sich das Geschäftsfeld um rund 11.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von 2,2 Mrd. US-Dollar (2 Mrd. Euro) aus dem Jahr 2019. Auf diesem Weg wird sich das Hydraulikgeschäft von Danfoss verdoppeln. Danfoss hat heute etwa 28.000 Mitarbeiter und hatte 2019 einen Umsatz von 7 Mrd. US-Dollar (6,3 Mrd. Euro). Mit dieser Transaktion vergrößert sich Danfoss um ein Drittel.

„Wir glauben, dass Eatons Hydraulikgeschäft sehr davon profitieren wird, Teil eines Unternehmens zu sein, das Hydraulik im Kerngeschäft hat“, sagt Craig Arnold, Vorstandsvorsitzender und CEO von Eaton. Eaton behält die Geschäftseinheiten Filtration und Golf Grip, die derzeit im Hydrauliksegment des Unternehmens ausgewiesen sind.

Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Sie wird voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.konstruktionspraxis.de

(ID:46828193)