Netzwerk Maschinensicherheit 2021 Das Phänomen der unvollständigen Maschine

Redakteur: Ute Drescher

Am 29./30. September 2021 lädt die Fachzeitschrift konstruktionspraxis zum Netzwerk Maschinensicherheit nach Würzburg ein. Die Teilnehmer können sich dort über die aktuellen Entwicklungen der Maschinenrichtlinie informieren, dem Phänomen der unvollständigen Maschine nachgehen und lernen, welche Normen Konstrukteure wirklich kennen sollten.

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Das Netzwerk Maschinensicherheit bietet am 29./30.September 2021 neben Informationen und Lösungsansätzen auch Raum für den fachlichen Austausch.
Das Netzwerk Maschinensicherheit bietet am 29./30.September 2021 neben Informationen und Lösungsansätzen auch Raum für den fachlichen Austausch.
(Bild: J_UNTCH_VOGEL_CORPORATE_MEDIA)

Mit einem Rundumschlag holt das Netzwerk Maschinensicherheit 2021 am 29./30. September 2021 in der Maschinensicherheit aus. Auf dem Programm steht ein Vortrag zu den aktuellen Entwicklungen der Maschinenrichtlinie. Thomas Kraus vom VDMA, wird berichten, worauf Konstrukteure und Entwickler sich in den nächsten Jahren einstellen müssen. Alois Hüning von der BGHM beleuchtet das „Phänomen“ unvollständige Maschine und was es für Konstruktion und Entwicklung bedeutet. Und Safety-Experte und Berater Matthias Schulz klärt die Frage, welche Normen Konstrukteure und Entwickler wirklich kennen müssen, um die Sicherheit von Maschinen und Anlagen normgerecht gewährleisten zu können.

Netzwerk Maschinensicherheit

Erfahren Sie am 30. September 2021 auf der Fachkonferenz Netzwerk Maschinensicherheit in Würzburg, wie Sie die Sicherheit Ihrer Maschinen und Anlagen normengerecht gewährleisten: Die Konferenz unterstützt Konstrukteure, Entwickler, Hersteller und Betreiber dabei, die funktionale Sicherheit ihrer Maschinen und Anlagen so zu gestalten, dass sie den Anforderungen der Maschinenrichtlinie genügt, auch in einer smarten Fabrikumgebung.

Zur Homepage des Netzwerk Maschinensicherheit

In den interaktiven Workshops wird es um

  • die relevanten Safety-Fragen bei Einsatz von Cobots gehen,
  • wie sich der Leitfaden 2.0 praktisch umsetzen lässt,
  • worauf Konstrukteure und Entwickler sich nach dem Brexit beim Export ihrer Maschinen und Anlagen in das Vereinigte Königreich einstellen müssen, und
  • das CE-Kennzeichen im Spannungsfeld der Abteilungen.

In einer weiteren Keynote erläutert Heinrich Mödden vom VdW vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen Risikoreduktion, warum eine generelle zweikanalige Realisierung der Sicherheitsfunktion in Kategorie 3 in der technischen Umsetzung für Werkzeugmaschinen nicht immer erforderlich ist und manchmal unnötig sein kann.

In den Safety-Classes am Nachmittag haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich anhand von Best-Practice-Beispielen über konkrete Lösungen zu informieren. Dazu gehören

  • Secure and Safe – sichere Schutztürsystematik unter Berücksichtigung der EN ISO 14119 (Katrin Laack, Pilz)
  • Werkzeugwechsler am Roboter sicher erkannt (Michael Flesch, Turck)

Am Vorabend lädt konstruktionspraxis zur Safety-Night ein, eine gute Gelegenheit sich mit den Referenten über die anstehenden Fragestellungen in entspannter Atmosphäre fachlich auszutauschen. Die Konferenz ist als Präsenzveranstaltung in Würzburg geplant. Darüber hinaus wird sie live gestreamt, so dass auch eine digitale Teilnahme möglich ist. Die Anmeldung kann ab sofort erfolgen, bis zum 15. August gilt der Frühbucher-Rabatt.

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