EMO-Finale Das war die EMO Milano 2021

Redakteur: Peter Königsreuther

Die internationale Leitmesse der Fertigungsindustrie EMO MIlano 2021 ist mit Ergebnissen zu Ende gegangen, die die Erwartungen übertreffen, sagen die Veranstalter. Hier ein kleines Fazit.

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Die EMO Milano 2021, die unter dem Motto „Die magische Welt der Metallindustrie“, vom 3. bis 9. Oktober besuchbar war, bilanzieren die Macher als sehr positiv. Hier mehr dazu.
Die EMO Milano 2021, die unter dem Motto „Die magische Welt der Metallindustrie“, vom 3. bis 9. Oktober besuchbar war, bilanzieren die Macher als sehr positiv. Hier mehr dazu.
(Bild: R. Scardigno)

Die von Cecimo, dem europäischen Verband der Werkzeugmaschinenindustrie und Ucimu-Sistemi Per Produrre, dem Verband der italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automatisierung organisierte Messe der Metallverarbeitung, verzeichnete laut Aussage der Macher über 60.000 Besucher aus 91 Ländern. Das Motto lautete: „Die magische Welt der Metallindustrie“. Gleichzeitig erlebte das Event einen überraschenden Zustrom von ausländischen Teilnehmern, die, wie es heißt rund 30 Prozent ausmachten. Dieses Ergebnis sei auch der im Vorfeld betriebenen, intensiven Medienkampagne zu verdanken, die die Italienische Agentur für Außenhandel (ICE) zusammen mit dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit (MAECI) in der Fachpresse geschaltet hatte.

Wer kommen konnte, hat sich die EMO nicht entgehen lassen

Trotz der nach wie vor bestehenden Corona-Einschränkungen in der Mobilität habe die Messe ihren internationalen Charakter erneut bestätigen können. Für den Generalkommissar der EMO Milano, Luigi Galdabini, ist klar: „Die Zahlen bestätigen die Bedeutung der Veranstaltung, die als Referenztermin für die weltweite Werkzeugmaschinen-, Roboter- und Automatisierungsindustrie gilt“. Außerdem fügte er hinzu, dass in einem besonders komplexen, historischen Moment, in dem der Gesundheitsnotstand noch nicht vollständig überwunden ist, die EMO ihre Relevanz bewiesen habe. Denn quasi alle Marktteilnehmer konnten für Mailand gewonnen werden, die grünes Licht für Auslandsreisen aus ihren Herkunftsländern hatten. Die Teilnahme von außereuropäischen Akteuren zeige aber auch die Attraktivität des italienischen Marktes. Die Messe repräsentierte einmal mehr alle Segmente des Metallver- und Bearbeitungssektors und stellte die Neuheiten von über 700 Unternehmen vor, die in sechs vollständig für die Veranstaltung eingerichteten Hallen auf einer Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern präsentiert wurden.

Begleitprogramm und Kommunikations-Neuheiten

Neben dem technologischen Angebot präsentierte die EMO Milano 2021 zahlreiche Begleitprogramme. Dazu gehörten beispielsweise EMO Digital, ein Ausstellungsbereich für digitale Technologien, EMO Additive Manufacturing, für die Vorstellung der sogenannten Werkzeugmaschinen der „dritten Generation“ und EMO Start-Up, ein Bereich, der sich mit neuartigen Ansätzen in Sachen Entwicklung von Produkten und Projekten für die Metallbearbeitung befasste.

Eine Neuheit dieser italienischen EMO war die Speakers Corner, ein in der Halle 5 eingerichteter Bereich, in dem über 80 Vorträge und vertiefende Analysen von Ausstellern und Veranstaltern stattfanden. Hinzu kamen 20 Diskussionsrunden, die von der AITA-Associazone Italiana Tecnologie Additive im EMO-Additive-Bereich veranstaltet wurden. Über 2.000 Personen, heißt es, nahmen an den Treffen teil. Darüber hinaus konnten rund 3.000 Nutzer (durchschnittlich 500 pro Tag) die Veranstaltungen über einen Live-Streaming-Dienst über die gesamte Dauer der Messe mitverfolgen.

Die nächste EMO ist schon in Planung. Sie wird vom 18. bis 23. September in Hannover die Tore öffnen.

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