Entwicklung Bosch-Team für Deutschen Zukunftspreis 2025 nominiert

Von Ipek Muftuler 1 min Lesedauer

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Ein Entwicklerteam von Bosch ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Die Entwickler haben einen Brennstoffzellen-Antrieb für Lkw entwickelt.

Der Iveco Heavy Duty FCEV ist eine wasserstoffbetriebene Sattelzugmaschine für den europäischen Markt.(Bild:  Bosch)
Der Iveco Heavy Duty FCEV ist eine wasserstoffbetriebene Sattelzugmaschine für den europäischen Markt.
(Bild: Bosch)

Entwickler von Bosch sind für den Deutschen Zukunftspreis nominiert worden. Ihr Brennstoffzellensystem ermöglicht den CO2-freien Betrieb von Fernverkehrs-Lkw mittels Wasserstoff. „Die Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis ist eine tolle Anerkennung für unser Team und die innovative Technologie“, kommentierte Stefan Hartung. „Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einer klimaneutralen Zukunft“ ist sich der Bosch-Chef sicher. Die finale Entscheidung über die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2025 fällt am 19. November in Berlin.

Brennstoffzellen-Antrieb auf der Straße

Das nominierte Team von Bosch: (v.l.) Pierre Andrieu, Christoffer Uhr und Kai Weeber.(Bild:  Ansgar Pudenz/Bosch)
Das nominierte Team von Bosch: (v.l.) Pierre Andrieu, Christoffer Uhr und Kai Weeber.
(Bild: Ansgar Pudenz/Bosch)

Weltweit sind laut Bosch mehrere tausend Lkw mit dem FCPM auf der Straße. Der weitere Hochlauf hängt vor allem in Europa und Nordamerika von politischen Entscheidungen ab. „Wir müssen dringend mit dem Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft und der entsprechenden Infrastruktur für die Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff beginnen. China und auch Indien zeigen uns, wie das gehen kann. Wir als Industrie stehen mit technischen Lösungen bereit – das FCPM ist ein erster Baustein“, sagte Hartung laut Mitteilung.

Die bereits bei Kunden im Einsatz befindlichen Antriebsmodule fahren unterdessen Daten für die weitere Entwicklung ein. Jedes FCPM existiert zweimal: real und als digitaler Zwilling. Damit erhebt der Zulieferer Informationen zu unter anderem Temperatur, Druckverlauf, Verschleiß. Die Erkenntnisse daraus sind bereits in die Entwicklung der zweiten Generation eingeflossen.

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