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Experteneinschätzung Deutschland braucht globale Märkte

| Redakteur: Gary Huck

Wegen der globalen Auswirkungen der Coronakrise steht der internationale Handel gerade etwas in der Kritik. Ohne grenzüberschreitende Märkte geht es aber, zumindest in Deutschland, auch nicht.

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Für Exportnationen wie Deutschland ist der internationale Handel essenziell.
Für Exportnationen wie Deutschland ist der internationale Handel essenziell.
(Bild: ©j-mel - stock.adobe.com )

Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat eine Sammlung mehrerer Fachaufsätze zum Thema „Neustart der Industrie unter dem Einfluss von Covid-19: Wie bereit ist die globale Lieferkette“ veröffentlicht. Aus dem Papier geht hervor, dass ein Trend zur „Deglobalisierung“ für die Deutsche Wirtschaft nicht von Vorteil wäre. 17 % der Produktion in Deutschland fänden demnach über internationale Wertschöpfungsketten statt. Gerade das Produktionsnetz Europa ist für die Wirtschaft hierzulande wichtig.

Die an der Sammlung beteiligten Wissenschaftler sind sich einig, dass eine Diversifizierung der Lieferketten ein gutes Mittel sei, um in Zukunft resilienter gegen Krisen zu sein, mit einer Abkehr von globalen Märkten sollte das aber nicht einhergehen. Für eine Exportnation wie Deutschland würde das eher negative Folgen nach sich ziehen. Man sollte sich laut den beteiligten Wissenschaftlern eher darauf konzentrieren, den freien grenzüberschreitenden Handel zu fördern.

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