Verdammt fix Mit zwei Trillionen Operationen Supercomputer Lineshine Platz eins

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der schnellste öffentlich ausgewiesene Supercomputer der Welt steht erstmals (seit 2017) wieder in China, wie die dpa jetzt meldet ...

Nach neun Jahren hat es China mal wieder geschafft, den US-amerikanischen Spitzenreiter in Sachen Supercomputer vom Platz zu verweisen. Denn der Lineshine-Rechner war bei einem einheitlichen Test der schnellste von allen ...(Bild:  Shuangong)
Nach neun Jahren hat es China mal wieder geschafft, den US-amerikanischen Spitzenreiter in Sachen Supercomputer vom Platz zu verweisen. Denn der Lineshine-Rechner war bei einem einheitlichen Test der schnellste von allen ...
(Bild: Shuangong)

Das chinesische Supercomputersystem namens Lineshine arbeitet in der südchinesischen Metropole Shenzhen und verdrängte nun den US-Rechner El Capitan vom ersten Platz der neuen Top-500-Liste. Diese wird zweimal jährlich veröffentlicht und gilt sozusagen als Rangliste der leistungsstärksten bekannten Supercomputer weltweit. Geordnet werden die Rechensysteme dabei nach dem Ergebnis in einem einheitlichen Leistungstest, wie es weiter heißt. Die neue Ausgabe wurde schließlich gestern bei der Supercomputing-Konferenz ISC in Hamburg vorgestellt.

Deutscher Supercomputer kommt „erst“ an fünfter Stelle

Lineshine erreichte nach Angaben der Tester dabei 2,198 Exaflops. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass der Superrechner über zwei Trillionen Rechenoperationen pro Sekunde durchführen kann. El Capitan am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien kam dabei „nur“ auf 1,809 Exaflops. Zur Einordnung: Supercomputer werden unter anderem für Klimamodelle, Materialforschung, Industrieanwendungen und künstliche Intelligenz genutzt. Der Spitzenplatz hat deshalb auch symbolische Bedeutung im laufenden Technikrennen zwischen China und den USA. Auf den weiteren Plätzen folgen in der neuen Liste nach El Capitan, der Frontier und der Aurora aus den USA. Auf Platz fünf liegt dann erst der Jupiter Booster des Forschungszentrums Jülich.

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