Politik Reiche: Stärkere KI-Nutzung in Industrie kann deutsches Wirtschaftsmodell retten

Quelle: Reuters 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die deutsche Industrie kann nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit einer stärkeren Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) wieder an die Spitze der Welt kommen.

Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche fordert die Industrie dazu auf, Künstliche Intelligenz stärker zu nutzen.(Bild:  Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche fordert die Industrie dazu auf, Künstliche Intelligenz stärker zu nutzen.
(Bild: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

"Ich will, dass wir dahin zurückkehren", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Berlin beim Tag der Industrie. Deutschland müsse seine Stärke bei industriellen Daten zu Maschinen, Prozessen und Produktketten mit KI verbinden. "Da liegt Deutschlands Chance. (...) Wir sitzen auf dem wertvollsten industriellen Datenschatz der Welt."

Reiche ergänzte, nötig sei es, die Stromnetze schnell auszubauen, ebenso die Infrastruktur für Rechenzentren. Auch müsse die Finanzierung solcher Projekte gesichert werden. Industrielle KI könne zum Stabilitätsanker des deutschen Wirtschaftsmodells werden, sagte Reiche. Günstigere Energie sei der Schlüssel zum Erfolg für den Standort Deutschland, der in den vergangenen Jahren an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt hat. "Unser Energiehunger wird wachsen", so Reiche, nicht nur wegen KI und neuen Rechenzentren, sondern auch wegen der Elektrifizierung des Verkehrs und mehr Wärmepumpen.

Reiche bekräftigte, die Bundesregierung aus Union und SPD müsse Reformen umsetzen, um die strukturelle Wachstumsschwäche zu beheben. “Es braucht jetzt die Entschlossenheit, diesen Weg zu gehen.”

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung