Schlusslicht

Deutschland geht es konjunkturell schlechter als der Welt

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Das hat der IWF zu China, den USA und Russland zu sagen:

  • USA: In diesem Jahr soll die Wirtschaft in den USA um 2,8 Prozent (plus 0,2 Prozentpunkte) wachsen, für das kommende Jahr werden 2,2 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte) prognostiziert. Diese Anhebungen der Prognose für die Vereinigten Staaten hätten insgesamt die Herabstufungen der Prognosen für Industrienationen, insbesondere in Europa, ausgeglichen. Negativ merkt der IWF die hohe Verschuldung der größten Volkswirtschaft der Welt an;
  • China: Trotz der anhaltenden Schwäche des Immobiliensektors und des geringen Verbrauchervertrauens hat der IWF das Wachstum für das laufende Jahr nur geringfügig nach unten korrigiert - um 0,2 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft unverändert um 4,5 Prozent wachsen. Eine stärkere Wachstumsverlangsamung der zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt dürfte sich auch negativ auf die globale Konjunktur auswirken, da China einen großen Anteil am Welthandel hat;
  • Russland: Hier verlangsamt sich das Wachstum im kommenden Jahr deutlich. Sagt der IWF für das laufende noch 3,6 Prozent (plus 0,4 Prozentpunkte) voraus, sollen es 2025 nur noch 1,3 Prozent (minus 0,2 Prozentpunkte) sein. Als Gründe nennt der Fonds eine Verlangsamung des privaten Verbrauchs und der Investitionen. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der Westen Russland mit weitreichenden Sanktionen belegt. Russisches Öl wird vorwiegend nach China und Indien exportiert, aber weiterhin meist oberhalb der von den G7-Staaten und der Europäischen Union auferlegten Preisobergrenze von 60 US-Dollar gehandelt.

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