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Synchron-Reluktanzmotor Die Hochwirkungsgrad-Alternative zum Asynchronmotor

| Autor/ Redakteur: Peter F. Brosch / Reinhard Kluger

 Dem IE4-Synchron-Reluktanzmotor gehört die Zukunft. Drehzahlvariable Antriebe mit diesem Paket amortisieren sich rasch. Den Trend hin zum Synchron-Reluktanzpaket dürfte die EU Richtlinie EG640/2009 noch beschleunigen. Sie tritt 2017 in Kraft.

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Blick in den Läufer des Synchron-Reluktanzmotors.
Blick in den Läufer des Synchron-Reluktanzmotors.
(Bild: KSB)

Die steigenden Energiepreise lenken das Augenmerk immer stärker auf den Wirkungsgrad der Elektroantriebe. Neben den alt bekannten Asynchron- und Synchronmotoren taucht nun ein neuer Motor auf. Der Synchron-Reluktanzmotor ist speziell für drehzahlvariablen Betrieb entwickelt. Er hat einen ausgezeichneten Wirkungsgrad im Paket mit dem speisenden Umrichter und ist besonders für Lastfälle mit quadratischer Drehmomentkennlinie – Pumpen und Lüfter – gedacht. In diesem Bereich schickt er sich an, den Asynchronmotor abzulösen, wie man auf der Hannover Messe Industrie hörte. Darüber wird im folgenden berichtet.

Synchron-Reluktanzmotor mit Läufer aus speziell geformten Blechen

Beim Synchron-Reluktanzmotor liegt im geblechten Ständer eine Standard-Drehstromwicklung in Nuten; meist 4-polig. Seine Besonderheit ist der sehr einfache geblechte anisotrope Läufer. Der Läufer ist aus Blechen mit speziell geformten Konturen aufgebaut, die den magnetischen Fluss gezielt führen oder sperren. Die besonders gestalteten Flussstege der Pole (d-Achse) und die Flusssperren (aus Luft) in den Lücken (q-Achse) sind für den Betrieb des Motors entscheidend. Je größer der Fluss in d-Richtung im Verhältnis zu dem in q-Richtung ist, desto größer ist das Spitzendrehmoment des Motors.

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