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3. Markenkonferenz B2B

Die Marke als betriebswirtschaftliches Gut

19.11.2008 | Autor / Redakteur: Peter Steinmüller / Peter Steinmüller

Zahlreiche konzentrierte Gesichter gab es auf der 3. Markenkonferenz B2B, als die Bedeutung der Mitarbeiter für erfolgreiche Marken erläutert wurde.
Zahlreiche konzentrierte Gesichter gab es auf der 3. Markenkonferenz B2B, als die Bedeutung der Mitarbeiter für erfolgreiche Marken erläutert wurde.

„Das oberste Ziel jeder erfolgreichen Markenführung lautet, ein Monopol in der Psyche der Kunden aufzubauen“ Diese These stellte Marketingexperte Jürgen Gietl im Eröffnungsvortrag der 3. Markenkonferenz B2B auf. Zusammen mit den acht weiteren Referenten begründete er damit, wozu Unternehmen das Thema „Mitarbeiter schaffen Markenwerte – Exzellenz in der Markenführung“ in Angriff nehmen sollten.

Die Veranstaltung von Vogel Business Media, die am 18. und 19. November 2009 in Würzburg stattfand, konnte mit mehr als 120 Teilnehmern aus Unternehmen und Marktingdienstleistern eine erneut gestiegene Besucherzahl vorweisen.

Ohne die Präsenz in der Psyche des Kunden könne ein Zulieferer sich nur noch über den Preis, aber nicht mehr über die Leistung vom Wettbewerb abheben erläuterte Jürgen Gietl seine These. Letzteres sei aber in einer globalisierten Welt unabdingbar, um dem weltweiten Preisdruck zu entkommen. „Damit ist eine Marke ein betriebswirtschaftliches Gut, kein Spielfeld für Kreativität“, argumierte Gietl.

Eine Markenbildung kann Zulieferern laut dem geschäftsführenden Gesellschafter der Agentur Brand Trust in Nürnberg nur gelingen, wenn diese das zentrale Motiv der Kunden erkennen: Den Einkauf so einfach und sicher wie möglich zu machen. Tatsächlich würden aber viele Investitionsgüterhersteller den Mehrwert unterschätzen, den diese Einkaufssicherheit für ihre Kunden darstelle.

„Marke ist mehr als ein Logo!“ beschwor Gietl seine Zuhörer. Bei einer Studie von Brand Trust gaben immerhin knapp zwei Drittel der Unternehmen an, eine festgelegte Markenstrategie zu besitzen. Während die Maschinenbauer genau im Durschschnitt liegen, verfügen Automobilzulieferer häufiger über eine Strategie, Chemieunternehmen seltener. Um diese Strategie zum Erfolg zu führen, riet Gietl seinen Zuhörern, sich als klare Nummer 1 ihres Marktsegments zu positionieren und nur jene Stärken zu kommunizieren, die dem Sicherheitsbedürfnis der Einkäufer entsprechen.

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