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Roboter-Retrofit

Die Produktion mit Roboter-Retrofit lange und günstig am Laufen halten

| Autor / Redakteur: Victoria Sonnenberg / Victoria Sonnenberg

Yaskawa baute den Retrofit-Bereich 2011 aus, weil die Anforderungen aus dem Markt dahingehend gewachsen waren und die Anfragen exponentiell anstiegen.
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Yaskawa baute den Retrofit-Bereich 2011 aus, weil die Anforderungen aus dem Markt dahingehend gewachsen waren und die Anfragen exponentiell anstiegen. (Bild: Sonnenberg)

Der natürliche Kreislauf eines Roboters sah früher so aus: gekauft, verwendet, verschrottet, ersetzt. Heute denkt man wirtschaftlicher und investiert in seine Altgeräte auch noch nach zehn Jahren täglichem Einsatz. Als attraktives Servicemodell hat Yaskawa daher das Retrofit von Robotern für sich und seine Kunden entdeckt.

Man trennt sich in unserer gegenwärtigen Wegwerfgesellschaft schnell und leicht von alten Dingen. Neue Produkte mit verbesserten Funktionen fluten in immer kürzeren Intervallen die Märkte, sodass es fast unmöglich wird, den alten die Anerkennung zukommen zu lassen, die sie sich über die Jahre verdient haben.

Denn eine Neuanschaffung kann schnell zu einem größeren Posten in der Kostenrechnung werden. So auch im Maschinen- und Anlagenbau, da drosselt oft das Budget den Wunsch nach Neuanschaffungen. Damit Sie aber dennoch weiter auf Ihre Produktion setzen können, auch mit jahrzehntealten Robotern, bietet sich eine „Frischekur“ als Alternative zur Neuanschaffung an. Als eine Art der Überholung entdeckte Yaskawa vor einigen wenigen Jahren das Retrofit als Servicemodell für sich und seine Kunden, die mit steigender Tendenz Altbewährtes lieber auf Vordermann bringen, als mit Neuem zu ersetzen.

Die Wurzeln des Anlagenbauers ermöglichen einen 360°-Rundumblick

„Der Roboter ist oft das Herzstück einer Automatisierungsanlage und wird deshalb vom Kunden favorisiert für Überholungen und Aufbereitungen“, sagt Axel Burscheid, General Manager TCS – Total Costumer Support, Robotics Division. Burscheid verantwortet das TCS, ein Rundum-Service-Programm wenn man so will, das dem Kunden einen 360°-Umschlag bietet. Das bedeutet, dass der Kunde alles von Yaskawa bekommt, das sich nicht nur als Roboter- und Antriebstechnikhersteller, sondern auch als Lösungsanbieter und Generalansprechpartner versteht.

„Wir kommen aus dem Anlagenbau, das heißt, der Kunde bekommt von uns die Maschine, das Produkt, die Beratung im Vorfeld, die Unterstützung während der Inbetriebnahme und danach.“ Eben ein 360°-Angebot. „Wir wollen den Kunden aktiv unterstützen“, ergänzt Klaus Berktold, Manager TCS-Sales (Servicevertrieb). Als Hersteller von Antriebstechnik, Robotern, Positioniereinheiten und auch Ansteuerungen kann Yaskawa so seinen Kunden die One-Stop-Shop-Lösung anbieten.

Hat man Zeit, lohnt sich das Überholen, bei Zeitmangel der Austausch

Für die Überholung von Robotern bildet Yaskawa zwei Programme ab. Zum einen das Austauschprogramm, bei dem der Kunde sein zu überholendes Gerät zu Yaskawa sendet und im Gegenzug ein Austauschgerät mit der gleichen Mechanik als Ersatzgerät bekommt. Zum anderen besteht die Möglichkeit, dass der Kunde beispielsweise in seinen Betriebsferien das Gerät zu Yaskawa schickt und es überholen lässt. Die Reparaturzeit richtet sich danach, was erneuert werden muss. Kurz gesagt, hat der Kunde eine gewisse Vorlaufzeit, lohnt sich ein Überholen des eigenen Geräts, ist die Lage allerdings zeitkritisch, empfiehlt Yaskawa das Austauschprogramm.

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