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Rhenus Lub Die Zerspanung von Composites wird jetzt effizienter und schonender

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit den Spezialkühlschmierstoffen Rhenus XY 190 FC und Rhenus XT 46 FC läutet Rhenus Lub, wie es heißt, eine neue Ära der Compositebearbeitung ein.

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Die trockene Zerspanung von Faserverbundwerkstoffen mit Glas- oder Carbonfaserverstärkung hat so ihre Tücken für Mensch und Maschine. Rhenus Lub hat nun zwei Spezialkühlschmiermittel entwickelt, die den lauernden Gefahren Paroli bieten, wie es heißt.
Die trockene Zerspanung von Faserverbundwerkstoffen mit Glas- oder Carbonfaserverstärkung hat so ihre Tücken für Mensch und Maschine. Rhenus Lub hat nun zwei Spezialkühlschmiermittel entwickelt, die den lauernden Gefahren Paroli bieten, wie es heißt.
(Bild: Rhenus Lub)

Faserverbundstoffe ließen sich, verglichen mit konventionellen Zerspanungsoperationen wie der Trockenbearbeitung oder Minimalmengenschmierung, mithilfe der beiden Neulinge jetzt wesentlich effizienter bearbeiten.

Auch für FVK-Metall-Hybride geeignet

Der Einsatz von eigens für die Bearbeitung von Faserverbundstoffen entwickelten Spezialkühlschmierstoffen stellt eine erfolgversprechende Alternative zur konventionellen Trockenbearbeitung dar, wie Rhenus Lub sagt. Die Spezialkühlschmierstoffe Rhenus XY 190 FC und Rhenus XT 46 FC sollen dabei helfen, die Werkzeugkosten durch verringerten Werkzeugverschleiß zu reduzieren und die bisherigen Fertigungszeiten aufgrund einer höheren Schnittgeschwindigkeit und mehr Vorschub zu verkürzen. Gleichzeitig werde die Gefahr der Delamination beseitigt, was eine teure Nachbearbeitungen unnötig mache und die Bauteilequalität erhöhe. Das führt insgesamt zu deutlichen Qualitäts- und Kostenvorteilen, wie der Hersteller betont. Beide Systeme sollen sich auch für die Zerspanung von hybriden Composites eignen, die Stahl- oder Aluminiumkomponenten haben.

Guter Schutz bei der CFK-Zerspanung

Auch in puncto Gesundheitsschutz sind die Spezialkühlschmierstoffe wegweisend, wie es heißt: Der potenziell krebserregende Trockenstaub werde darin optimal gebunden. Das wird für hohe Akzeptanz bei den Prozessverantwortlichen und Maschinenbedienern sorgen, wie Rhenus Lub prognostiziert.

Für die Entwicklung der neuen Produkte setzte Rhenus Lub auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern. Das Forschungs- und Transferzentrum der Westsächsischen HS Zwickau (FTZ) unterstützte das Projekt bei produktionsnahen Eignungstests, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig stand für Werkstoffprüfungen und Verträglichkeitstests zur Seite.

Spezial-KSS macht produktiver

Vor dem Marktstart wurde die Leistungsfähigkeit der neuen Kühlschmierstoffe gemeinsam mit namhaften Kunden aus dem Automotive-Segment in umfangreichen Feldtests auf Herz und Nieren geprüft, wie Rhenus Lub anmerk. „Bei den Feldversuchen konnten wir unsere anspruchsvollen Testkunden durch eindrucksvolle Ergebnisse überzeugen. Beispielsweise verhalf Rhenus XT 46 FC bei der Carbonbearbeitung dazu, mit rund 60 % höherem Vorschub zu arbeiten und so vier Mal mehr Teile zu produzieren“, erklärt Dr. Hans Jürgen Schlindwein, Leiter F&E, Qualitätskontrolle Kühlschmierstoffe bei Rhenus Lub. Diese Leistung macht diese speziellen Kühlschmierstoffe zu einer zukunftsfähigen Alternative für die Bearbeitung von Verbundwerkstoffen, so Schlindwein. Weitere Informationen

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