Fertigungssteuerung Drei Beispiele für die pragmatische Umsetzung einer papierlosen Fertigung

Autor / Redakteur: Franz Pentenrieder / Volker Unruh

Um Systeme und Anlagen einer papierlosen Fertigung darzustellen, zu transportieren oder zu analysieren, sollten möglichst auch Daten aus den vorhandenen Systemen und Anlagen verwendet werden. Ein spezielles Programm liefert dafür die geeignete Integrationsplattform.

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Wer seine Fertigung auf papierlosen Betrieb umstellen will, sollte in erster Linie Daten aus vorhandenen Systemen und Anlagen verwenden, um diese darzustellen, zu transportieren oder zu analysieren. Davon jedenfalls geht die Martinsrieder Membrain GmbH im Gegensatz zu vielen konventionellen Anbietern auf diesem Markt aus.

Eine Applikation zur papierlosen Fertigung benötigt dazu meist keine separate Datenhaltung im Sinne eines Data Warehouse. In den meisten Fällen zieht diese zusätzliche Datenhaltung nur zusätzlichen Aufwand nach sich.

Synchronisationsmechanismen sorgen für die Integrität relevanter Daten

Die für die meisten Kunden bessere Lösung ist die performante Integration bestehender Applikationen wie ERP (Enterprise Resource Planning) oder QS (Qualitätssicherung) in die Maschinen und Anlagen. Zu diesem Zweck hat Membrain das Produkt SFC entwickelt, das eine hochperformante Integrationsplattform zur Lösung der meisten Probleme in der papierlosen Fertigung liefert. Real-Time-Schnittstellen zu speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), ERP, QS und Datenbanken sind bereits vorhanden.

In einem ERP-System, wie zum Beispiel dem SAP ECC 6.0, findet die Bearbeitung von Fertigungsaufträgen statt. Standardfunktionen erlauben die Übertragung der zu bearbeitenden Vorgänge mit der Freigabe eines Fertigungsauftrags an ein bereits vorhandenes System zur Betriebsdatenerfassung (BDE). Zur Bearbeitung eines Vorgangs können heute einfach alle relevanten Daten einer geeigneten Anwendung auf einem Industrie-PC zur Verfügung gestellt und dort in einer lokalen Datenbank gespeichert werden.

Industrie-PC dient als zentrales Frontend für Mitarbeiter in der Produktion

Synchronisationsmechanismen sorgen dabei für die Datenintegrität. Die Visualisierung erfolgt am Industrie-PC, der damit als zentrales Frontend für den Mitarbeiter in der Produktion dient. An einem Frontend können zeitgleich mehrere Vorgänge bearbeitet werden. Zudem kann ein Frontend für mehrere Maschinen genutzt werden.

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