Edle Langzeitverzögerer

Bremsscheiben aus Edelstahl schonen nicht nur die Umwelt

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Teurere Bremsscheibenvariante macht sich bald bezahlt

Edelstahl ist zwar teurer, doch die Herstellkosten für Grauguss-Bremsscheiben werden außerdem nur so lange niedrig erscheinen, wie eben keine gesetzlichen Vorgaben in Sachen Feinstaubemissionen bestehen. Mit dem Einsatz der Euro-7-Norm sind bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen (bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht) jedoch nur noch drei Milligramm pro Kilometer erlaubt. Und für batterieelektrische Fahrzeuge und alle anderen Antriebsarten sind es sieben. Das ist dann der Punkt, an dem eine konventionelle Radbremse quasi das Handtuch werfen muss – auch in Kombination mit hochwertigen Bremsbelägen. Aber auch ohne regulatorische Vorgaben der Euro-7-Norm falle ihre Gesamtkostenbilanz – bezogen auf ein Fahrzeugleben von bis zu 300.000 Kilometer Fahrleistung, ungünstig aus. Ist die Verschleißgrenze erreicht, muss sie bekanntlich (oft zusammen mit den Bremsbelägen) getauscht werden, wobei die Arbeitskosten häufig den größten Kostenanteil ausmachen. Ein Austausch kann schon nach weniger als 40.000 Kilometern fällig werden, wenn ihr lange Fahrzeugstandzeiten und Streusalz (Korrosion), Kurzstreckenverkehr oder eine sportliche Fahrweise (vermehrter Abrieb, Riefenbildung) zugesetzt haben. Die Innovation wurde auch bereits erfolgreich am Schwungmassenprüfstand der TU Chemnitz getestet. Sie konnte den Tests nach SAE J2522 (AK-Master) erfolgreich bestehen. Es habe sich auch ein sehr gutes tribologisches Verhalten offenbart.

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