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PDM-System

Ein Vierteljahrhundert Kompetenz in PDM

| Redakteur: Stefanie Michel

Als Digitalisierung beinahe noch ein Fremdwort war, gründete der Wirtschaftsinformatiker Peter Nürk 1992 das Unternehmen Orcon. Heute, 25 Jahre später, ist es ein erfolgreicher PDM-Anbieter und Systemberater.

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Das Orcon-Team feiert das 25-jährige Firmenjubiläum.
Das Orcon-Team feiert das 25-jährige Firmenjubiläum.
(Bild: Orcon)

Ende 2017 konnte das Softwareunternehmen Orcon ein Jubiläum feiern: Vor 25 Jahren gründete Peter Nürk das Systemhaus in Filderstadt. Damit hat das Unternehmen eine Phase großer Umbrüche miterlebt und davon profitiert: Internet, Email, Breitbandnetz, stetig steigende Rechenleistung, 3D-Systeme und vieles mehr. Kernprodukt von Orcon ist Phoenix/PDM.

Der Wirtschaftsinformatiker Peter Nürk gründete 1992 mit seinem Bruder Rüdiger die Orcon GmbH („ORganization and CONsulting“) mit der Idee, eine Standard Software anzubieten, die individuell konfigurierbar ist. Anpassungen werden nicht einfach in ein Programm gepackt, sondern fließen die variablen Daten aus Tabellen und Datenbanken spezifisch ein. Das verringere bei Updates die immer aufwändiger und komplexer werdenden Anpassungen deutlich.

In 25 Jahren nie ein Software-Bruch

Viele der ersten Kunden sind heute noch Orcon-Kunden. Sie greifen auf ihre digitalen Archive von damals zurück und haben in der gesamten Anwendungszeit von 25 Jahren nie einen Software-Bruch erlebt – trotz großer Veränderungen auf dem CAD-Markt. Inzwischen ist Konstruieren in 3D Standard und viele Anbieter aus den Anfangszeiten von Orcon gibt es nicht mehr. Dafür sind große Player wie beispielsweise Solidworks hinzugekommen. Das Softwareunternehmen hat sich nach eigenen Angaben immer an die Gegebenheiten angepasst, neue Schnittstellen geschaffen – auch zu ERP-Systemen – und auf neue Anforderungen reagiert.

Auch in Zukunft will das Unternehmen weiter wachsen und für die nächste Führungsgeneration gerüstet sein. Peter Nürk: „Ich setze alles daran, dass unsere Kunden auch zukünftig von unserer pragmatischen Produktphilosophie profitieren können. In den nächsten zehn Jahren werden wir auf mindestens 25 Mitarbeiter wachsen und ich werde mich aus dem operativen Geschäft schrittweise zurückziehen. Mein Sohn beendet demnächst sein Studium und zeigt Interesse an der Firmenführung“.

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