Phoenix Contact Einführung eines Energiemonitoringsystems

Autor / Redakteur: Timo Rebstock / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Einführung eines Energiemonitoringsystems ist komplex. Zur dazu notwendigen Erfassung der Anlagendaten wählte man in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb eine modulare Steuerungs- und I/O-Lösung, die sich durch eine Vielzahl von Schnittstellen und Protokollen für fast alle Datenarten auszeichnet.

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Bild 1: Beim Aufbau eines Energiemanagementsystems verwendete man bei einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb die Automatisierungskomponenten eines Blomberger Elektrotechnikherstellers.
Bild 1: Beim Aufbau eines Energiemanagementsystems verwendete man bei einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb die Automatisierungskomponenten eines Blomberger Elektrotechnikherstellers.
(Bild: Phoenix Contact)

Die Optimierung des Energieverbrauchs schont nicht nur die Umwelt, sondern verschafft den Unternehmen unter anderem auch Wettbewerbsvorteile. Deshalb hat die Ferratec GmbH ein Energiemanagementsystem eingeführt, das auf Automatisierungstechnik von Phoenix Contact basiert (Bild 1).

Spätestens seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011 und dem zweiten Atomausstieg im gleichen Jahr wird die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende von einer breiten Öffentlichkeit befürwortet. Sie kann allerdings nur gelingen, wenn neben der Energieerzeugung und deren intelligenter Lastflusssteuerung der Energieverbrauch ebenfalls optimiert wird. Eine Möglichkeit, wie sich der Energieverbrauch reduzieren respektive die -effizienz steigern lässt, besteht in der Einführung eines Energiemanagementsystems gemäß ISO 50001 oder der Durchführung von Energieaudits nach DIN EN 16247-1. Die Normen zielen darauf ab, Institutionen bei der transparenten Visualisierung ihrer Verbräuche zu unterstützen sowie diese durch den Aufbau entsprechender Systeme und Prozesse kontinuierlich zu senken respektive zu optimieren.

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Durch die Energiemanagementsysteme werden ungenutzte Potenziale erkannt und die über die Jahre merklich angewachsenen Energiekosten ebenso verringert wie der Ausstoß von Treibhausgasen. Ergänzend zur effizienten Nutzung der vorhandenen Ressourcen leisten die Energiemanagementsysteme somit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Die wirtschaftliche Verwendung der eingesetzten Energie verhilft den Unternehmen ferner zu einem nicht zu vernachlässigenden Wettbewerbsvorteil, da sich die Herstellkosten reduzieren.

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