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Wirtschaft

Emag erwirbt Anteile an Gefertec

| Redakteur: Simone Käfer

Auf der AMB 2018 hat die Emag Gruppe eine Minderheitsbeteiligung am Berliner Unternehmen Gefertec erworben. Dieses hat das additive Verfahren 3DMP (3D Metal Print) entwickelt.

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Emag investiert in das 3DMP-Verfahren.
Emag investiert in das 3DMP-Verfahren.
(Bild: Copyright: Stefan Kewitz)

Neben der weltweiten Vermarktung des 3DMP-Verfahrens steht die Entwicklung von neuen 3DMP-Maschinen und -Anwendungen im Zentrum der strategischen Partnerschaft, melden die Unternehmen.

Der Ausgangswerkstoff beim 3DMP-Verfahren ist feiner Draht, der per Lichtbogen Lage für Lage zu einem kompletten Bauteil verschweißt wird. „Das Verfahren ist ausgereift, prozesssicher und effektiv – das sind Kriterien, die für unsere Investitionsentscheidung wichtig waren“, erklärt Markus Heßbrüggen, CEO der Emag Gruppe. „Zudem passt die Kooperation mit Gefertec perfekt zu unserer Strategie, Lösungen für die Komplettbearbeitung sehr vieler Bauteile bereitzustellen. Neben der Großserienfertigung rücken dabei zunehmend auch Kleinstserien in den Fokus. Und genau in diesem Feld eröffnet die 3DMP-Technik herausragende Möglichkeiten.“ Gefertec soll auch zukünftig als eigenständiges Unternehmen agiert, verkündet Emag. Allerdings könne es durch die Beteiligung von Emag nun auf dessen weltweite Vertriebs- und Service-Ressource zurückgreifen.

Nicht zuletzt ist die Entwicklung weiterer 3DMP-Maschinen Teil der Kooperation. Darüber hinaus wollen beide Unternehmen diverse Synergien im Bereich der Prozessentwicklung, Programmierung und Datenaufbereitung ausschöpfen.

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