5G-Zukunft EMO! Let`s Talk Science zum Thema 5G-Chancen für die Industrie

Quelle: Pressemitteilung des VDW

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In zwei bis drei Jahren wird die Hardware für 5G-Anwendungen in der Produktion verfügbar sein, prognostiziert Jan Mertes vom FBK Kaiserslautern. Am 25. Januar wird darüber diskutiert.

Erforschung der 5G-Möglichkeiten am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) an der Universität Kaiserslautern. Am 25. Januar 2023 wird im Rahmen des monatlichen Let`s Talk des VDW diskutiert, was der 5G-Standard für die Produktion bringt. Hier ein Ausblick.
Erforschung der 5G-Möglichkeiten am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) an der Universität Kaiserslautern. Am 25. Januar 2023 wird im Rahmen des monatlichen Let`s Talk des VDW diskutiert, was der 5G-Standard für die Produktion bringt. Hier ein Ausblick.
(Bild: TUK / Th. Koziel)

Der Produktionswissenschaftler Jan Mertens ist einer der Projektleiter von „5G Kaiserslautern“, bei dem unterschiedliche Anwendungsfälle für 5G erforscht werden. Durch diese Arbeit werden noch sehr viel mehr Unternehmen die Möglichkeit bekommen, ihre Produktion zu flexibilisieren, weil sie erheblich an Zeit, Aufwand und Kosten einsparen können, verglichen mit dem heutigen Stand der Technik. Die industrielle Produktion entwickelt sich laut Mertens hin zu kleinen Losgrößen und kundenindividuellen Produkten. Mit dem Mobilfunkstandard 5G könne dieser Trend künftig auch für kleinere Unternehmen wirtschaftlich verfolgt werden, die sich eine Umstellung auf modulare Fertigung sonst nicht leisten könnten. Darüber hinaus werden Anwendungen wie (de-)zentrale, kabellose Steuerung, sensorische Überwachung oder auch fahrerlose Transportsysteme (FTS) wesentlich einfacher und günstiger nutzbar sein, wie Mertens glaubt. Bisher gibt es bei der Umstellung auf flexible Produktion jedoch noch einige Herausforderungen. Wie an diese herangegangen werden kann und welche Potenziale 5G für die Fertigung mit sich bringt, erfahren alle Interessierten beim nächsten Let’s Talk Science, dem monatlichen Lunch Talk im Vorfeld der Messe EMO 2023.

Mit 5G-Kommunikation lösen sich viele Probleme auf

Um die cyberphysischen Produktionssysteme (CPPS) rekonfigurierbar und flexibel einsetzbar zu machen, ist ein hoher Vernetzungsgrad von Maschinen und Anlagen notwendig, wie es weiter heißt. Zur Vernetzung werden bisher zahlreiche heterogene Kommunikationsverfahren verwendet. Die benötigte Verkabelung treibe dabei nicht nur die Kosten in die Höhe, sie sei auch schwierig umzusetzen, was vor allem mit Blick auf bereits bestehende Produktionssysteme gelte. Und kabellose Vernetzungsmöglichkeiten können für viele industrielle Anwendungsfälle die geforderten Kommunikationsanforderungen noch nicht erfüllen. Deswegen müssen verschiedene Möglichkeiten simultan implementiert werden, wie Mertens erklärt. Die unterschiedlichen Funksysteme können jedoch Interferenzen verursachen, die die Funktion der Maschinen stören. Sie zu implementieren, sei zudem sehr aufwändig und damit teuer. Für diese Probleme bietet der Mobilfunkstandard 5G die Abhilfe, betont Mertens, sodass man abschätzen kann, dass im kommenden Jahrzehnt 5G der Standard für die industrielle Kommunikation wird. Kabel gehörten für diesen Zweck dann der Vergangenheit an.

Diskussion über den Stand der 5G-Möglichkeiten und mehr

Erfahren Sie in der Januar-Ausgabe des monatlichen Lunch-Talk zur EMO Hannover 2023, wie weit die Entwicklung des 5G-Standards und der Hardware vorangekommen ist, was man heute schon umsetzen kann beziehungsweise sollte und welche Herausforderungen etwa bezüglich der Leistungscharakteristiken existieren. Aufgezeigt würden auch die Potenziale, die in etwa zwei bis drei Jahren ausgeschöpft werden können. Hören Sie rein, empiehlt der VDW, und diskutieren Sie Ihre spezifischen Herausforderungen am 25. Januar 2023 ab 11:30 Uhr. Die Anmeldung dazu finden Sie hier(pk)

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