Energiemanagement Erfolgreiche Partnerschaft für die datengetriebene Energiewirtschaft

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Janitza electronics GmbH hält seit dem 23. Juli 2025 die Mehrheitsanteile an der Digimondo GmbH aus Hamburg. Die beiden Unternehmen wollen dem Markt passgenaue Komplettlösungen anbieten, denn in der zunehmend datengetriebenen Energiewelt sind integrierte Systeme gefragt, in denen Hardware, Software und Dienstleistungen zusammenspielen.

Die Geschäftsführung von Janitza und Digimondo blickt auf ein erfolgreiches Jahr strategischer Partnerschaft zurück: (v.l.) Marcus Walena, CTO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH, Alexander Veidt, CEO der Janitza Group GmbH, Christopher Rath, CEO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH.(Bild:  Leo Wiemer/Janitza)
Die Geschäftsführung von Janitza und Digimondo blickt auf ein erfolgreiches Jahr strategischer Partnerschaft zurück: (v.l.) Marcus Walena, CTO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH, Alexander Veidt, CEO der Janitza Group GmbH, Christopher Rath, CEO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH.
(Bild: Leo Wiemer/Janitza)

Mit ihrem Zusammenschluss haben sich Janitza electronics und Digimondo auf den Weg zum End-to-End-Lösungsanbieter gemacht und entwickeln Antworten auf die Herausforderungen der datengetriebenen Energiebranche. Der Spezialist für Energiemanagement und Spannungsqualität Janitza liefert zuverlässige Messwerte, die auf IoT-Softwarelösungen spezialisierte Digimondo GmbH ergänzt das Software-Angebot sowie das Anwendungs-Know-how für eine effiziente Datennutzung.

Gridvis Niotix Bridge verbindet beide Welten

Gemeinsam konnten Janitza und Digimondo innerhalb kurzer Zeit ein spartenübergreifendes Energiemanagementsystem realisieren. Dafür starteten Janitza und Digimondo im Oktober 2025 das zentrale Software-Projekt Gridvis Niotix Bridge. Marcus Walena, CTO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH, erklärt: „Auf den ersten Blick ist das ein kleines Stück Software. Doch die Gridvis Niotix Bridge öffnet die Tür zwischen der Janitza- und der Digimondo-Welt: Sie ermöglicht unseren Kunden, die Software beider Anbieter zu verbinden und als eine Lösung zu nutzen. In einer zunehmend digitalen Energiewelt ist leistungsfähige Software der Schlüssel.“

Bestehende Gridvis-Nutzer profitieren wie bisher von der Analyse ihrer Strom- sowie Spannungsdaten und können künftig auch Daten aus Wasser-, Wärmemengen- und Gaszählern detaillierter auswerten. Gridvis analysiert Messdaten, identifiziert Energieeinsparpotenziale und unterstützt bei der Normerfüllung. Niotix konzentriert sich auf die Integration, Visualisierung und Systemanbindung verschiedenster IoT-Datenquellen sowie sektorenübergreifender Energieflüsse. Bei ersten Kunden wie der Universität Osnabrück ist die Gridvis Niotix Bridge bereits im Einsatz.

Gemeinsame Lösung zur Umsetzung von §14a EnWG

Alexander Veidt betont: „Durch den Zusammenschluss lösen wir konkrete Fragen unserer Kunden in den Bereichen Energieeffizienz, Versorgungssicherheit, Transparenz und Steuerbarkeit.“ Ein Beispiel ist die Umsetzung der Anforderungen aus §14a EnWG (Netzorientierte Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen; Festlegungskompetenzen) für Kunden wie die Dortmunder Netz GmbH. In kurzer Zeit realisierten Janitza und Digimondo dafür eine skalierbare Lösung.

Die Gesetzesnovelle soll dazu beitragen, Netzengpässe zu vermeiden und den Anschluss neuer steuerbarer Verbrauchseinrichtungen auch bei hoher Netzbelastung zu ermöglichen. Dabei sind intelligente Messsysteme zur Erfassung und digitalen Verarbeitung unverzichtbar. Die Umsetzung zählt für Netzbetreiber aktuell zu den dringlichsten operativen Aufgaben und lässt sich nur mit einer soliden Datengrundlage bewältigen.

Ausblick: Ein skalierbares Modell für den globalen Markt

In den nächsten Jahren steht die Skalierung der gemeinsamen Lösung im Mittelpunkt. Die Technologie wird so weiterentwickelt, dass Messdaten, Energiedaten, IoT und Software-Anwendungen noch besser ineinandergreifen. Auf der Grundlage von Janitzas starker Kundenbasis und der spezifischen Lösungskompetenz von Digimondo wollen beide Unternehmen zudem ihre internationale Reichweite ausbauen. Organisatorisch besteht ihre Aufgabe darin, ein skalierbares Modell zu entwickeln und im Markt zu etablieren.

Christopher Rath, CEO und Geschäftsführer der Digimondo GmbH, erklärt: „Dafür werden wir die Anwendungsfelder priorisieren, die unseren Kunden echten Mehrwert bieten. Wir möchten dazu beitragen, Energie weltweit transparent, steuerbar und sicher zu machen. Mit präzisen Lösungen für Messung, Überwachung und Energiemanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, Komplexität zu reduzieren, die Effizienz zu steigern und eine zuverlässige, widerstandsfähige Energieversorgung zu gewährleisten.“

Power für die Industrie von morgen

Perspektiven für zukunftsfähige Energieversorgung von Produktionsbetrieben

Industrial Energy Summit
(Bild: VCG)

Von der Energiebeschaffung über Eigenstromversorgung und Speicherkonzepten bis hin zu Effizienzstrategien in der Energienutzung: der INDUSTRIAL ENERGY SUMMIT vernetzt Entscheider, Ingenieure und industrielle Anwender und liefert Antworten auf die Frage, wie eine wettbewerbsfähige Energieversorgung für Fertigungsbetriebe konkret aussieht. Die Themen und Lösungen der Veranstaltung sind praxisnah, technisch fundiert, und insbesondere für die produzierende Industrie von essenzieller Bedeutung.

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