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Förderungsprogramme Erstes "Einhorn" unter den Start-ups

| Redakteur: Melanie Krauß

Mit Exist und dem German Accelerator unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft innovative Start-ups. Jetzt wurde erstmals ein Unternehmen mit 1 Mrd. Dollar bewertet und steigt damit in die Start-up-Königsklasse der „unicorns“ – zu Deutsch Einhörner – auf.

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Start-ups, die mit 1 Mrd. Dollar bewertet wurden, werden als Einhörner bezeichnet, da sie so selten sind.
Start-ups, die mit 1 Mrd. Dollar bewertet wurden, werden als Einhörner bezeichnet, da sie so selten sind.
(Bild: gemeinfrei (Pixabay, cocoparisienne) / CC0 )

Mit dem Exist-Programm fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Gründung von High-Tech Start-ups aus der Wissenschaft. Nach der Gründung stehen mit dem German Accelerator weitere Unterstützungsmöglichkeiten für die Internationalisierung und Marktexpansion zur Verfügung. Wie erfolgreich diese Aktivitäten sind, zeigt sich laut BMWi am Beispiel der Celonis SE.

Celonis wurde 2011 als Ausgründung der Technischen Universität München in der Vorgründungsphase mit einem Exist-Gründerstipendium von über 83.000 Euro vom BMWi gefördert. Heute ist aus dem ursprünglichen Drei-Personen-Team ein führender Anbieter im Bereich Process Mining mit über 400 Mitarbeitern und einem weltweiten Kundenstamm geworden. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde wurde das Start-up kürzlich in den USA von Finanzexperten mit 1 Mrd. Dollar bewertet. Damit ist das IT-Unternehmen das erste sogenannte Einhorn-Start-up, das direkt aus den Förderaktivitäten des BMWi entstanden ist.

Mit dem Exist-Gründerstipendium gegründet und durch den German Accelerator im Silicon Valley mit Kunden, Partnern und Wagniskapitalgebern vernetzt, hat sich Celonis laut BMWi als feste Größe in seiner Branche etabliert.

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