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Erweiterung

EWM AG investiert 8 Mio. Euro in Hauptsitz

| Redakteur: Melanie Krauß

Der Startschuss: Die EWM AG feierte in Mündersbach den Spatenstich für ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine neue Produktions- und Logistikhalle.
Der Startschuss: Die EWM AG feierte in Mündersbach den Spatenstich für ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine neue Produktions- und Logistikhalle. (Bild: Roeder-Moldenhauer)

Die EWM AG investiert in die Zukunft: Der Schweißtechnik-Hersteller baut an seinem Hauptsitz in Mündersbach ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine weitere Produktions- und Logistikhalle.

Auf einer Fläche von 1.800 m2 entsteht ab sofort ein moderner, viergeschossiger Bürokomplex für 80 Mitarbeiter. Darüber hinaus beginnt EWM mit dem Bau einer weiteren 3.000 m2 großen Produktions- und Logistikhalle. Insgesamt investiert das familiengeführte Unternehmen 8 Mio. Euro.

EWM zählt mit zwölf deutschen und sieben internationalen Standorten sowie weltweit mehr als 400 Vertriebs- und Servicestützpunkten zu den größten Herstellern von Lichtbogen-Schweißtechnik. Jetzt erweitert das Unternehmen erneut seine Kapazitäten: Am Gründungsstandort Mündersbach feierte EWM den Spatenstich für ein neues Bürogebäude sowie eine neue Produktions- und Logistikhalle.

„Die Nachfrage nach unserer hochmodernen Schweißtechnik steigt kontinuierlich“, sagt Susanne Szczesny-Oßing, Aufsichtsratsvorsitzende der EWM AG. „Deshalb schaffen wir mit der neuen Produktions- und Logistikhalle weitere Kapazitäten, um die Nachfrage auch langfristig befriedigen zu können. Mit dem Neubau des Bürogebäudes bündeln wir darüber hinaus unsere gesamte Verwaltung wieder unter einem Dach und erhöhen damit nachhaltig unsere Effizienz.“

So soll das neue Verwaltungsgebäude der EWM AG nach seiner Fertigstellung aussehen: 80 Mitarbeiter sollen dann in dem nach neuesten Erkenntnissen in der Energie- und Gebäudetechnik ausgestatteten Bürokomplex einen Arbeitsplatz finden.
So soll das neue Verwaltungsgebäude der EWM AG nach seiner Fertigstellung aussehen: 80 Mitarbeiter sollen dann in dem nach neuesten Erkenntnissen in der Energie- und Gebäudetechnik ausgestatteten Bürokomplex einen Arbeitsplatz finden. (Bild: EWM AG)

Das mehrgeschossige Bürogebäude ist laut EWM nach neuesten Erkenntnissen in der Gebäudetechnik konzipiert, um den Verbrauch von Primärenergie möglichst niedrig zu halten. So werde beispielsweise die Abwärme aus dem Rechenzentrum zum Heizen der Büroräume genutzt. In dem Neubau selbst habe EWM größten Wert auf einen höchstmöglichen Ausstattungsstandard gelegt, der konzentriertes Arbeiten und einen direkten Informationsaustausch ermöglicht. Großzügige Mittelzonen mit Stehtischen sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten sollen genügend Raum für Besprechungen bieten und die Kommunikation zwischen den Abteilungen fördern. Sind die Mitarbeiter von EWM derzeit noch auf verschiedene Standorte in Mündersbach verteilt, arbeiten sie nach dem Bezug der neuen Räumlichkeiten wieder zentral an einem Ort. Damit sollen in den bestehenden EWM-Werken zusätzliche Flächen freiwerden, die für die Fertigung der Schweißtechnik genutzt werden können.

In Sichtweite zum neuen Verwaltungsgebäude baut EWM eine weitere Fertigungs- und Logistikhalle. Mit den vorbereitenden Maßnahmen für das Gebäude hat das Unternehmen bereits begonnen. Im oberen Stockwerk richtet der Schweißtechnik-Hersteller eine Logistikanlage mit Fertigwarenlager und Versandabteilung ein. Die Fläche im Erdgeschoss stattet das Unternehmen mit einer vollautomatisierten Produktion aus.

Nach der Eröffnung des Werks 2019 sollen hier unter anderem fahrerlose Transportsysteme verkehren, die die fertigen Schweißgeräte autonom in den Lagerbereich bringen. Beim Bau der neuen Halle setzt EWM auf ein zukunftsweisendes Energiekonzept: So werde auch hier beispielsweise die Abwärme aus dem Prüffeld zur Hallenheizung genutzt. Darüber hinaus entstehe ein modernes Blockheizkraftwerk zur eigenen Stromproduktion. Die Beleuchtung des neuen Werks erfolgt tageslichtabhängig und präsenzgesteuert.

„Unser Ziel ist es, weiterhin nachhaltig und gesund zu wachsen – an unseren Standorten weltweit, aber auch an unserem Hauptsitz in Mündersbach“, erklärt Szczesny-Oßing. „Mit dem Spatenstich für die neuen Gebäude haben wir dafür den Grundstein gelegt.“

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