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Echtzeitsimulation Fabriksimulation in Zeiten von Industrie 4.0

| Autor / Redakteur: Daniela Bollmann / Mag. Victoria Sonnenberg

Mit der Echtzeitsimulation einer vollständigen Fabrik sind Planer in der Lage, neue Komponenten oder Änderungen bestehender Prozesse vor dem Praxiseinsatz zu analysieren und zu testen, ohne dass hohe Investitionen wie im Livebetrieb anfallen.

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Durch die Simulation und Optimierung von Materialflüssen und vernetzten Produktionsprozessen profitieren Unternehmen von einer höheren Transparenz per Visualisierung bzw. von einem besseren Systemverständnis und Kosteneinsparungen.
Durch die Simulation und Optimierung von Materialflüssen und vernetzten Produktionsprozessen profitieren Unternehmen von einer höheren Transparenz per Visualisierung bzw. von einem besseren Systemverständnis und Kosteneinsparungen.
(Bild: Dualis)

Die 3D-Simulation ermöglicht die Anlagendimensionierung, die Validierung der Planung und deren Visualisierung. Abläufe werden somit transparent und können optimiert und effizient gestaltet werden. Im Zuge der durch die Industrie 4.0 veränderten Anforderungen müssen die Komponenten zur Planung intelligenter gestaltet werden. Assistierende Systeme sind dazu in jedem Fall erforderlich. Unternehmen stehen bei der Planung und Gestaltung von Fertigungs- und Automationssystemen immer vor den gleichen Herausforderungen: Es gibt zahlreiche Alternativen hinsichtlich Layout und Gestaltung und die Werkzeuge erfordern ein entsprechendes Expertenwissen.

Flexibilität des Simulationstools

Systeme mit hoher Dynamik lassen sich nur schwer in statischen Werkzeugen fassen und analysieren. Die Ergebnisse sind häufig zu technisch und detailliert für Außenstehende. Durch all diese allgemeinen Stolpersteine ist es schwer, Entscheidungsträger zu überzeugen. Gleichzeitig entsteht in der smarten Fabrik durch die steigende Anzahl vernetzter Geräte ein immenses Datenaufkommen, welches es zu beherrschen gilt. Eine hohe Flexibilität des Simulationstools hinsichtlich offener Schnittstellen und Skalierbarkeit der Modelle ist ein möglicher Lösungsansatz. Hier empfiehlt sich ein Baukastenprinzip mit modularem Aufbau der Simulation. Dies ermöglicht eine individuelle Anpassung, um den Layoutentwurf zu vereinfachen und per Plug-and-Play zu beschleunigen. Durch den Einsatz einer gemeinsamen Plattform zur Simulation von Robotern, Materialfluss und weiteren Ressourcen kann deren Zusammenspiel untersucht werden.

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Verringertes Investitionsrisiko

3D-Simulationstools eignen sich darüber hinaus auch zur Vertriebsunterstützung. Sie ermöglichen die spezifische Erstellung von dreidimensionalen Layouts, visualisieren bereits im Verkaufsprozess für den Endkunden die Sachverhalte und senken für ihn das Investitionsrisiko.

Zahlreiche Anwender aus dem industriellen Umfeld setzen dazu die Simulationssoftware von Visual Components ein. Neben der Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter und der Layoutplanung sind die Robotersimulation und die virtuelle Inbetriebnahme Anwendungsfelder mit steigender Bedeutung.

Die Dualis GmbH IT Solution ist der erfahrenste Vertriebspartner von Visual Components-Produkten im deutschsprachigen Raum. Die Simulations-Spezialisten aus Dresden verfügen über eine 10-jährige Erfahrung in der Umsetzung von Projekten und kundenspezifischen Anforderungen im Bereich der Simulation von Produktionsprozessen. Dies gilt auch für die neue Generation der Produktfamilie Visual Components 4.0, die seit Kurzem verfügbar ist:

Neben einer verbesserten Bedienoberfläche wurde die Produktfamilie strategisch völlig neu aufgestellt. Die bisherigen einzelnen Lösungen wie 3D-Simulate, 3D-Realize und 3D-Realize R sind nun in der Basisplattform Visual-Components Essentials vereint. Diese beinhaltet Standardfunktionen zur Robotersimulation, Materialflussdimensionierung und Layouterstellung auf Basis der umfangreichen und mitgelieferten Baustein-Bibliothek. Hierbei können CAD-Daten importiert und Roboter geteacht werden. Diese importierten CAD-Modelle werden in der Ausbaustufe „Professional“ in eigenen Komponentenbibliotheken zum Leben erweckt. Die Endausbaustufe „Premium“ als All-in-one-Paket enthält weiterführende Robotikfunktionen. Unterschiedliche Szenarien können hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit beziehungsweise Engpässe analysiert werden, Statistiken lassen sich beliebig exportieren. Kundenspezifisch konfigurierte Linien und Layouts können zur professionellen Verkaufsunterstützung einfach in Präsentationen oder Marketingunterlagen eingebunden werden. Die umfangreiche .NET-Programmierschnittstelle verhilft zu einer beliebigen Erweiterung und Integration der Softwareplattform gemäß der spezifischen IT-Landschaft des Kunden.

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