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BASF auf der K 2019

Facettenreich anwendbarer Polyamid-Partikelschaum

| Redakteur: Peter Königsreuther

BASF präsentiert zur K eine Ultramid-Partikelschaum, der bis 230 °C temperaturstabil ist. Speziell sei, dass man ihn aus verschiedenen Polyamiden kombiniere, was seine Eigenschaften hoch flexibel machen soll.

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Der erste Partikelschaum, bestehend aus diversen Polyamiden, überzeugt laut BASF mit neuen Eigenschaften: hoher Temperaturbeständigkeit, einer vergleichsweise hohen Steifigkeit und Festigkeit sowie einer gute Chemikalienbeständigkeit gegen Kraft- und Schmierstoffe sowie Öle. Die geschlossenzellige Schaumstruktur sorge auch für eine bisher unerreichte Druckfestigkeit.
Der erste Partikelschaum, bestehend aus diversen Polyamiden, überzeugt laut BASF mit neuen Eigenschaften: hoher Temperaturbeständigkeit, einer vergleichsweise hohen Steifigkeit und Festigkeit sowie einer gute Chemikalienbeständigkeit gegen Kraft- und Schmierstoffe sowie Öle. Die geschlossenzellige Schaumstruktur sorge auch für eine bisher unerreichte Druckfestigkeit.
(Bild: BASF)

Erstmalig präsentiere BASF einen Partikelschaum aus einer Kombination verschiedener Polyamid-6-Typen. Der Partikelschaum punktet laut Hersteller mit seiner Temperaturbeständigkeit, seiner herausragenden mechanischen Stabiltät sowi der Beständigkeit gegen Kraftstoffe, Öle und Schmierstoffe. Die, wie es weiter heißt, einzigartige Druckbeständigkeit prädestiniert das Werkstoffsystem für crashrelevante Bauteile, die hohen mechanischen Anforderungen ausgesetzt sind. Die erreichbaren Bauteildichten lassen sich über einen relativ weiten Bereich von 150 bis 600 g/dm³ einstellen, wie es weiter heißt – deshalb gehören auch Leichtbauanwendungen zum Anwendungsspektrum.

Leicht und flexibel zu robustem Schaum zu machen

„ In enger Abstimmung mit einem Pilotkunden haben wir dieses Projekt ins Leben gerufen und konnten nun erfolgreich unterschiedliche Prototypen herstellen“, äußert sich Daniela Longo-Schedel, Forschungsingenieurin bei BASF. Zudem ließe er sich problemlos auf konventionellen EPP-Formteilautomaten sowie durch die neuartigen, wasserdampffreien Prozesse verschiedenster Arten verarbeiten.

Die Ultramid-Marken der BASF sind Formmassen auf der Basis von PA6, PA66 sowie diversen Co-Polyamiden wie PA66/6, sagt der K-Aussteller. Auch PA610 sowie teilaromatische Polyamide gehörten zum Sortiment. Die Formmassen werden unverstärkt, mit Glasfasern oder Mineralien sowie für spezielle Anforderungen auch mit Langglasfasern verstärkt angeboten, heißt es. Darüber hinaus zeichne sich Ultramid durch seine gute Zähigkeit bei tiefen Temperaturen, dem günstigen Gleitreibverhalten und der problemlosen Verarbeitung aus.

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