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Kleine „Smart Factory“ Flexible Montage ab Losgröße 1

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Auf der Digital Factory zeigt Desoutter Lösungen für die flexible, produktive und qualitativ abgesicherte Montage ab Losgröße 1.

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Durch intelligente und schnelle Datenverarbeitung flexibel und produktiv ab Losgröße eins zu sein, ist das Ziel vieler Anwender in der Industrie und Leitgedanke von Industrie 4.0.
Durch intelligente und schnelle Datenverarbeitung flexibel und produktiv ab Losgröße eins zu sein, ist das Ziel vieler Anwender in der Industrie und Leitgedanke von Industrie 4.0.
(Bild: Desoutter)

Die Desoutter GmbH in Hannover ihre Lösungen für eine Montage im Sinne von Industrie 4.0. „Mit modernen Technologien wollen wir dazu beitragen, die Montage unserer Kunden zu automatisieren und flexibler zu machen – bis hin zur automatisierten Fertigung von Losgröße eins“, erklärt Desoutter-Geschäftsführer Marco Fuhrmann.

Kleine „Smart Factory“

Das Unternehmen bringt dazu eine kleine „Smart Factory“ mit, eine intelligente Montagelinie, die aus fünf vollständig vernetzten Stationen besteht. Dort kann der Besucher die Fertigung eines kleinen Fahrzeugs in mehreren Varianten selbst anstoßen, durchführen und überwachen. Software, Werkzeuge, Mitarbeiterführung und Service fügen sich dabei nahtlos zu einem großen Ganzen. Der Prozess wird mit der Desoutter-Software Pivotware gesteuert und überwacht; im Hintergrund läuft eine Datenbank, die die Ergebnisse darstellen und analysieren kann.

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Industrie 4.0 als fortschreitende Digitalisierung gebe vielen Herstellern ein Werkzeug an die Hand, auf den zunehmenden Marktdruck besser zu reagieren und große Effekte bei relativ geringen Kosten zu erzielen, meint Fuhrmann: „Durch Automatisierung und Optimierung der Ressourcen lassen sich Ausfallzeiten reduzieren und Wartungskosten senken.“

Beispiel Flugzeugbau

„Ein gutes Beispiel ist die Luft- und Raumfahrtindustrie“, sagt der Desoutter-Manager. „Deren Produktion ist geprägt von vergleichsweise kleinen Stückzahlen, großen Bauteilen sowie von Zugangsproblemen bei der Montage.“ Das alles mache die Abkehr von manuellen Prozessen im Flugzeugbau schwierig. Doch die Stückzahlen stiegen mit der steigenden Reisefreudigkeit der Menschheit. „So müssen alle großen OEMs die Qualitätskosten und die Zykluszeiten begrenzen, den Faktor Mensch als Fehlerquelle so weit wie möglich ausschließen und noch effizienter werden“, erklärt Fuhrmann.

„Mit intelligenter Software und digitaler Vernetzung sind unsere Montagewerkzeuge heute in der Lage, hierzu einen wesentlichen Beitrag zu leisten: Sie bieten weitaus mehr Flexibilität und lassen sich vollständig miteinander und mit den werkseigenen Produktions- und Qualitätssystemen verbinden.“

„Die Produktionsprozesse sind in der Luft- und Raumfahrt besonders komplex“, betont Marco Fuhrmann. „Die Implementierung von Industrie 4.0 ist daher ein anspruchsvoller Prozess, der aber eine hohe Rentabilität und Erstanwendern einen technologischen Vorsprung garantiert.“

Vernetzte Produktionslinie

Bei Desoutter können die Werkzeuge miteinander „sprechen“, die Produktionslinie ist vernetzt und die Montageschritte werden visualisiert, sodass der Werker durch den Prozess geführt wird. Alle Fertigungsdaten lassen sich analysieren, um den Prozess daraufhin optimieren zu können.

Für die Fahrzeugmontage stehen zahlreiche Varianten zur Verfügung. So wählt der Besucher an der ersten Station sein Lieblingsmodell aus, etwa bezüglich der Fahrzeugform oder der Farbe der Reifen. Er erhält einen Fertigungsbeleg, den er an Station 2 einscannen muss. Das Prozessleitsystem weiß dann exakt, welche Variante der Besucher bauen möchte, und gibt alle Fertigungsschritte vor. Der Datenaustausch zwischen den Schraubwerkzeugen und Pivotware wird über den „Industrial Smart Hub“ von Desoutter gemanagt. Die Ergebnisse des Schraubers werden mit Parametersätzen, Anzugsmoment und Drehwinkel an die Station übermittelt und im Prozessleitsystem gespeichert.

Desoutter auf der Hannover Messe: Halle 6, Stand C29

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