3D-Kunststoffdruck Formlabs stellt neuen SLS-Drucker vor

Redakteur: Simone Käfer

Der Fuse 1 soll das selektive Lasersintern (SLS) auch für KMU erschwinglich machen. Ein unkomplizierten, durchgängiger Workflow bis zum Postprocessing soll das Verfahren zusätzlich attraktiv machen.

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Der Fuse 1 vom Formlabs soll das SLS-Verfahren für mehr Unternehmen attraktiv machen.
Der Fuse 1 vom Formlabs soll das SLS-Verfahren für mehr Unternehmen attraktiv machen.
(Bild: Formlabs)

Formlabs bietet ab heute den weltweit ersten industriellen SLS-Benchtop-3D-Drucker an. Der Fuse 1 eignet sich für die Produktentwicklung, die Hybridfertigung und die Endproduktion. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen Fuse Sift, ein Nachbearbeitungssystem für den Fuse 1, und Nylon 12, das erste Pulvermaterial von Formlabs für den SLS-Drucker. Das Dreiergespann Drucker, Pulver und Nachbearbeitunssystem soll einen unkomplizierten, durchgängigen SLS-Workflow bieten.

Per SLS-Verfahren (selektives Lasersintern) kann man schon seit längerem starke, funktionale Prototypen und Endprodukte drucken. Doch sind die mit anderen Kunststoffverfahren vergleichsweise hohen Kosten und komplexen Arbeitsabläufe nicht gerade attraktiv. Der Fuse 1 und der Fuse Sift sollen das nun ändern, indem sie das Verfahren rentabel und für Unternehmen aller Größen und Arten attraktiv machen.

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Links der Fuse1, rechts Fuse Shift
Links der Fuse1, rechts Fuse Shift
(Bild: Formlabs)

Der Fuse 1 bietet:

  • eine modulare Baukammer mit einem Bauraum von 165 mm × 165 mm × 320 mm,
  • die zum Patent angemeldete Surface-Armor-Technologie, die eine halbgesinterte Hülle erzeugt, um die Oberfläche des Teils während des Drucks zu schützen,
  • mit 70 % recyceltem Pulver kann gedruckt werden,
  • eine Material-Refresh-Rate (Mindestanteil an Frischpulver, der zum Drucken benötigt wird) von 30 %, die für wenig Materialabfall steht.

Der Fuse 1 ist ab 14.999 Euro erhältlich.

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