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Formula-Student-Konstrukteure trotzen Hockenheimer Wetterkapriolen

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Im Rennsport enorme Anforderungen an die Wälzlager

Nicht zuletzt hatte SKF in Person von Fabio Falsetti eigens einen ausgewiesenen „Racing-Experten“ aus Italien einfliegen lassen: Der hochspezialisierte Produktmanager vom „Extra-F1 Segment“ bei SKF skizzierte die enormen Anforderungen an Wälzlager im Rennsport, präsentierte innovative Lösungen auf Basis jüngster Materialforschungs-Erkenntnisse und vermittelte den Nachwuchs-Konstrukteuren praktische Tipps für die ebenso leistungsfähige wie kosteneffiziente Wälzlagerauslegung. „Haltet unbedingt an Euren Träumen fest“, appellierte Falsetti abschließend, „denn so mancher Eurer Träume wird sich irgendwann als vorweggenommene Wirklichkeit herausstellen!“

Zur Realität auf dem Hockenheimring gehörte – neben dem wechselhaften Wetter zwischen Kälte, Regen und tropischen Temperaturen – zunächst eine Vielzahl interdisziplinärer Aufgaben. So mussten die Studenten den Juroren unter anderem überzeugende Finanzierungskonzepte für ihre Rennställe vorlegen (samt Sponsoring- beziehungsweise Vermarktungsaktivitäten), verschiedene technische Abnahmen überstehen (beispielsweise Bremsen und Überschlagssicherheit) und ihre selbstgebauten Fahrzeuge natürlich auch in unterschiedlichsten Rennsport-Disziplinen vorführen (zum Beispiel Beschleunigungsvermögen oder auch Langstrecken-Fähigkeiten).

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Beste SKF-Teams unter den ersten 5 bei E-Autos und Verbrennern

In der Wertung der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge war letztlich wieder das Stuttgarter Greenteam „bestes Pferd im Stall“ unter den von der deutschen SKF gesponserten Teams: Die Schwaben belegten Rang 3 hinter dem Überraschungssieger Ka-Raceing aus Karlsruhe und der holländischen TU Delft; aber noch vor dem „Erzkonkurrenten“ und aktuellem Beschleunigungs-Weltrekordler von der schweizerischen ETH Zürich (von 0 auf 100 km/h in 1,513 Sekunden!). Der „SKF Rennstall“ Elbflorace Dresden erreichte Rang 15; Fast Forest Deggendorf hatte diesmal mit einer ziemlich zickigen „Jenny“ zu kämpfen (Platz 18), Starcraft Ilmenau ging im Langstreckenrennen der Saft aus (Platz 26); unmittelbar gefolgt von Elefant Racing Bayreuth (unter 38 gewerteten Teams).

Bei den Verbrennern schnitt Esslingen mit Rang 5 ab; FaSTTUBe Berlin erreichte – dank seiner flinken Schrauber – noch Platz 18 und die HAWKS aus Hamburg belegten Platz 25 (unter insgesamt 73 gewerteten Teams).

„Unter den gegebenen Umständen – also beispielsweise angesichts der wirklich heftigen Witterungsbedingungen in diesem Jahr sowie der durchgehend strengen Anforderungen des Reglements – ist es immer wieder erstaunlich, was die Studenten bei diesem Wettbewerb leisten“, so Bastian Mattlener abschließend. „Umso mehr begeistert es uns, ein wenig zur deutschen Ingenieurszukunft beitragen zu können. Für die kommenden Rennen wünschen wir den Teams alles nur erdenklich Gute, denn sämtliche hier engagierten Nachwuchskräfte haben sich einen Erfolg mehr als verdient!“

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