Thyssen-Krupp Steel Europe

Frauen erobern die „Männerwelt Hochofen“

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Erst vor kurzem hat sich Dr. Rosa Peter (33) ins Team eingebracht: Nach ihrem Studium der Eisenhüttenkunde an der TU Freiberg/Sachsen und der Promotion zur Doktorin der Ingenieurwissenschaften am Forschungszentrum Jülich engagiert sich die dreifache Mutter in der industriellen Metallurgie. Wenn sie internationale Forschungsprojekte bearbeitet, ist das mit Reisen quer durch Europa und guter Organisation verbunden.

An den Prüföfen in Duisburg geht zudem die 26-jährige Martina Bolle ihren Weg. Die gelernte Chemielaborantin studiert parallel zu ihrer Arbeit Verfahrenstechnik im Abendstudium an der Bochumer Georg Agricola Fachhochschule. Ihr Wissen verschaffte ihr schnell den Stammplatz bei Thyssen-Krupp Steel Europe, in der angestammten Männerwelt fühlt sich Bolle wohl.

Bald eine Männerquote vonnöten?

Teamleiterin Dr. Alexandra Hirsch, die in der Metallurgie mit Frauen und Männern im Labor zusammenarbeitet, fasst zusammen: „Durch die Mischung von Jung und Alt, unabhängig vom Geschlecht, ergänzen wir uns sehr gut.“ Männer und Frauen würden gleich behandelt. „Bei uns zählen vor allem Qualifikation, Leistung und die Teamfähigkeit, die alle mitbringen.“ Der Umgang, zieht sie ihr Fazit, sei seit dem vermehrten Einzug ganz junger Fachkräfte tatsächlich etwas rücksichtsvoller geworden. „Und mittlerweile scherzen sogar die Kollegen, dass bald eine Männerquote von Nöten sei.“

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