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PLM Fünf Wettbewerbsvorteile durch PLM

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Industrieunternehmen wie Volvo, Raytheon, Jabil, Stryker, Beneteau oder Bosch haben es getan: sie nutzen ein Product Lifecycle Management (PLM). Doch welche Vorteile ergeben sich daraus? Eine Übersicht.

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2020 werden Augmented Reality (AR)-Lösungen verstärkt zum Einsatz kommen, um ein Produkt aus jeder beliebigen Perspektive zu visualisieren.
2020 werden Augmented Reality (AR)-Lösungen verstärkt zum Einsatz kommen, um ein Produkt aus jeder beliebigen Perspektive zu visualisieren.
(Bild: ©zapp2photo - stock.adobe.com )

Product-Lifecycle-Management vereint alle Informationen des Lebenszyklusses eines Produkts in einem System. Unternehmen erhoffen sich vom PLM eine verbesserte Kontrolle über die diversen Prozesse, die in jedem Teil eines Lebenszyklusses erforderlich sind. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 erhalten Unternehmen mit PLM Möglichkeiten globaler Flexibilität und Zusammenarbeit, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Ein Anbieter von PLM-Software ist das Unternehmen PTC. Nachfolgend hat PTC fünf Vorteile von PLM für das Jahr 2020 zusammengefasst:

1. Augmented Reality: Verbessertes Zusammenspiel von Teams

PLM-Visualisierung ermöglicht die Anzeige eines Produktes und seiner zugehörigen Dokumentationen aus der CAD- oder Konstruktionsebene bis hin zur Produktüberprüfungsebene sowohl in 2D als auch in 3D.

2020 werden Augmented Reality (AR)-Lösungen verstärkt zum Einsatz kommen, um ein Produkt aus jeder beliebigen Perspektive zu visualisieren. Mit Augmented Reality können Benutzer ihren virtueller Prototypen überprüfen. Sie können genau das gerade benötigte Teil heranzoomen und so seinen Status untersuchen. Entscheidungen über Wartungsmaßnahmen werden damit leichter getroffen und das Produkt im Kontext benachbarter Baugruppen besser verstanden. Die Zusammenarbeit funktions- und abteilungsübergreifender Teams wird so erleichtert.

2. Smart Connected People: Harmonischere Interaktion von Mensch und Maschine

Die Interaktion von Mensch und Maschine ermöglichen PLM-Systeme. So erhalten beispielsweise Mitarbeiter über eine Microsoft Hololens 2 per Fernzugriff AR-gesteuerte, digitale Arbeitsanweisungen. Diese erleichtern ihnen die Gerätewartung und Produktivität und Arbeitsqualität werden erhöht.

Auch die Effizienz von Fertigungsanlagen und Fabriken lässt sich mit dieser Technologie steigern. So helfen digitale Simulationen, Auswirkungen bei der Herstellung neuer Produkte zu messen, „Was-wäre-wenn“-Szenarien durchzuspielen und diese zu bewerten.

Darüber hinaus werden digitale Zwillinge, die die physischen und digitalen Aspekte eines Produkts kombinieren, bei der Konstruktion, der Betriebsplanung und der Schulung für den Einsatz dieser Produkte eingesetzt.

3. Verbesserte Datensicherheit

Produktionsumgebungen werden häufig unternehmensintern und unternehmensübergreifend global genutzt. Dies birgt Sicherheitsrisiken, die nicht zu unterschätzen sind – vor allem, wenn es um geistiges Eigentum im Wert von Millionen geht. Hier sind PLM-Anbieter, Hersteller und Zulieferer gleichermaßen gefordert, branchenweit Vertrauen zu schaffen. Bei Bedarf müssen sie schnell handeln können, um ihre Produkte und Implementierungen zu sichern.

Wo sind strategische Produktdaten gespeichert? Wer darf auf sie zugreifen? Lange Zeit hinderten diese Probleme die globale Zusammenarbeit. Heute ermöglichen eine strenge Zugriffskontrolle durch rollen- und aufgabenbasierten Benutzeroberflächen sowie ein sicheres PLM-System kollaborativer Arbeitsumgebungen innerhalb und außerhalb von Unternehmen risikofrei zu schaffen und zu nutzen.

4. Besser auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen

Rückverfolgung und Änderungskontrollen ermöglichen, die Palette von Produktvarianten zu erweitern und gleichzeitig die Anzahl der Komponenten zu verringern. Auch Lieferanten- und Kundenbeziehungen profitieren davon. Durch die verbesserte Vernetzung können externe Partner die Auswirkungen von Änderungen abschätzen und ein umfassenderes Verständnis für Wechselwirkungen entwickeln. Mit PLM-Systemen können Herstellern ihren Kunden präzise maßgeschneiderte Lösungen anbieten – ein Wettbewerbsvorteil.

5. Verbessertes Qualitätsmanagement

Produkte werden im Zuge der Digitalisierung immer komplexer. Aus einfachen elektrischen oder mechanischen Geräten wurden deutlich komplexere, elektronisch oder per Software gesteuerte Systeme. Um Qualität zu gewährleisten, sollten deshalb alle Teams mit denselben Informationen arbeiten. Streaming-Lösungen ermöglichen, anders als dokumentenbasierte Daten, das Arbeiten nahezu in Echtzeit. So lassen sich nicht zuletzt automatisierte Qualitätsprozesse implementieren. Das bedeutet weniger Ausschuss und Nacharbeit, weniger Defekte und weniger Ausfälle vor Ort.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.konstruktionspraxis.de

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