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Die Konzeption des Messtasters ermögliche deutlich höhere Messgeschwindigkeiten als bei vergleichbaren Systemen. Wird sonst mit 400 bis 500 mm/min gemessen, kann der Taster mit maximal 3000 mm/min eingesetzt werden. Mit dieser Geschwindigkeit verkürzt sich der Messvorgang.
Der Funk-Messtaster ist mit einem Messwerk ausgestattet, das bereits in anderen Messtastern des Herstellers seit Jahren eingesetzt wird. Das patentierte Messwerk arbeitet mit einer modifizierten Planverzahnung und ist rotationssymmetrisch aufgebaut – so bietet es in allen Messrichtungen ein konstantes Antastverhalten ohne Vorzugsrichtung.
Schaltsignalgenerierung erfolgt optoelektronisch
Ein weiterer Vorteil für den Kunden soll sich in der Art der Schaltsignalgenerierung zeigen: Sie erfolgt optoelektronisch durch Abschattung einer Miniaturlichtschranke und ist damit quasi verschleißfrei.
Zudem habe der Messtasters eine lange Batteriestandzeit und eine benutzerfreundliche Bedienung. Geht man von einer in der Industrie üblichen Auslastung von 5% aus, wird ein Batteriewechsel laut Hersteller ungefähr in vier Monaten fällig sein.
In puncto Anlernen zeige sich der Taster sehr bedienerfreundlich. Dazu dienen der Funkempfänger RC66 und das Interface IF59-A2. Der Funkempfänger könne, wie auch sein Infrarot-Pendant, an die anwendungsspezifischen Montagebedingungen angepasst werden.
Funkempfänger kann direkt an die Maschinenwand montiert werden
Dafür steht umfangreiches Zubehör zur Verfügung; mit dem Front-Kit beispielsweise kann der Funkempfänger direkt an die Maschinenwand montiert werden (Bild 2). So könne es nicht zu Späneansammlungen am Empfänger oder störenden Kabeln im Arbeitsraum kommen.
Das Interface IF59-A2 kann sowohl zur Infrarot- als auch Funkübertragung eingesetzt werden. Von Vorteil ist dies für den Maschinenhersteller hinsichtlich der Bevorratung und Maschinenvorbereitung.
Für den Endkunden bedeutet es, dass ein bereits installiertes Messtastersystem des Herstellers unkompliziert auf die Funkübertragung umgerüstet werden kann. Dabei wird lediglich die in der Maschinenwand montierte IR-Empfängereinheit durch den anbaukompatiblen Funkempfänger ausgetauscht. Das Interface IF59-A2 verbleibt im Schaltschrank, für den Anwender reduzieren sich somit die Kosten und der Aufwand.
Funk-Messtaster lässt sich einfach anlernen
Zum Anlernen des Messtasters und der Basisstation wird am Interface per Wählschalter eine Adresse (1 bis 6) eingestellt. Über einen Schalter werden alle inaktiven Messtaster im Umkreis angesprochen.
Mit einem im Lieferumfang enthaltenen Magnetpin wird der entsprechende Messtaster per Hand ausgewählt und ist damit der am Interface eingestellten Adresse zugewiesen. Die sonst üblichen Anlernschritte an schwer zugänglichen und häufig auch verschmutzten Stellen in der Maschine entfallen den Angaben des Herstellers zufolge komplett.
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