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Die Forderung nach einem durchgängigen Bekleidungskonzept konnte Kübler auch bei der Multinormbekleidung erfüllen. Schnittführung und ergonomische Eigenschaften der PSA-Kollektion „Safety X“ gleichen denen der Workwear. Für Schlopp stellt Kübler die Bekleidung als Sonderanfertigung in der Farbstellung Rot-Anthrazit bereit. Abgeleitet aus den Gefährdungsanalysen schützt sie die Träger gegen Hitze und Flammen, Funkenflug, elektrostatische Entladung sowie die thermischen Gefahren eines Störlichtbogens.
Bestellung über Gutschein
Um eine einheitliche und effiziente Ausgabe der Kleidungsstücke sicherzustellen, entwickelte das Projektteam ein Gutscheinsystem. Jeder Mitarbeiter erhält einmal pro Jahr per Post einen Gutschein. Mit diesem bestellt er direkt bei Eyltex in Chemnitz. Der Standard-Satz an Arbeitsbekleidung beinhaltet insgesamt fünf frei wählbare Teile aus Bund- und Latzhose, Bundjacke und Sweatshirt, T-Shirts, eine Winterjacke und eine Wintermütze. Die Multinormkleidung wird zudem projektbezogen von den Personaldisponenten geordert und den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt.
Logistik in einer Hand
Die gesamte Logistik zur Bereitstellung der Bekleidung liegt bei Eyltex. Im Vorfeld ermittelten Mitarbeiter des Arbeitsschutzhändlers an jedem Standort die erforderlichen Größen. „Es sind alle Randgrößen vertreten“, beschreibt Karl Bräuer, verantwortlich für Verkauf und Außendienst bei der Eyltex GmbH, die Situation vor Ort. Als großen Vorteil sieht er, dass Kübler „die ganze Spannweite an Normal-, Lang- und Kurzgrößen im Standardprogramm abdeckt“. Eyltex übernimmt auch die Veredelung. Embleme für Logos und Namenszüge sowie die gängigsten Bekleidungsteile werden in Chemnitz vorgehalten. „So können wir bei Folgebestellungen und Erstbestellungen von neuen Mitarbeitern sehr schnell reagieren“, beschreibt Bräuer die Vorteile der eigenen Veredelungsabteilung und Lagerhaltung. Als besonderen Service bietet das Handelsunternehmen Mitarbeitern von Schlopp, die projektbedingt über einen längeren Zeitraum nicht in ihre Niederlassung kommen, den Versand an die Privatadresse.
Das Prinzip der kurzen Wege gilt auch für die Reinigung von PSA und stark verschmutzter Workwear. Monteure im direkten Einzugsgebiet der Niederlassungen können das Mietsystem nutzen. Fernmonteure erhalten die Kosten für die Pflege gegen Beleg erstattet. Etwa tausend Mitarbeiter sind inzwischen neu eingekleidet worden. Über die positiven Rückmeldungen seitens der Nutzer freut sich das Projektteam ebenso wie über die reibungslosen Abläufe. „Die Organisation rund um Workwear und PSA läuft wie am Schnürchen“, erklärt Schleith und sieht die eigene Verwaltung dadurch „enorm entlastet“.
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